Redaktionspaket 2026
Internationaler Tag der Pressefreiheit - 3. Mai 2026
Der 3. Mai steht für den Jahrestag der Erklärung von Windhoek, einer 1991 von afrikanischen Journalisten ausgearbeiteten Grundsatzerklärung mit der Forderung nach freien, unabhängigen Medien auf dem afrikanischen Kontinent und in aller Welt. An diesem Tag der Pressefreiheit weist der BDZV jedes Jahr auf die Bedeutung einer freien Presse für unsere Demokratie hin.
Hinweis: Die hier versammelten Angebote stehen exklusiv den Mitgliedern des BDZV zur Verfügung. Die Nutzung von Texten, Grafiken und den weiteren Inhalten ist unentgeltlich. Dies gilt ausschließlich in Zusammenhang mit der Berichterstattung über den 3. Mai 2026 - Internationaler Tag der Pressefreiheit. Bitte beachten Sie eventuell angegebe Sperrfristen.
Hinweis: Das Redaktionspaket wird laufend ergänzt. Die Grafiken zur Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen werden hier, sobald sie vorliegen, ebenfalls ergänzt. Ebenso folgen bald Aussagen von Abgeordneten des Deutschen Bundestags und des Europäischen Parlaments zur Pressefreiheit.
Auf dieser Seite
Interview mit Peter Müller
Interview Peter Müller
Hier finden Sie das Interview mit Peter Müller. Bitte beachten Sie die Sperrfrist (2. Mai, 00:00 Uhr).
Kurzvita Peter Müller:
Der Jurist Peter Müller war von 1999 bis 2011 Ministerpräsident des Saarlandes. 2011 wechselte er aus der aktiven Politik in das höchste deutsche Richteramt: Bis 2023 war er Richter am Bundesverfassungsgericht, zuletzt als Vorsitzender des Zweiten Senats. Müllers doppelte Perspektive – als politischer Machtträger und als Hüter der Verfassung – macht seine Einschätzungen zu aktuellen politischen Prozessen besonders relevant.
Karikaturen Die Werke werden mit 50 weiteren Karikaturen sowie 100 Fotografien in der Wanderausstellung Rückblende gezeigt, die noch bis Ende des Jahres an verschiedenen Orten in Deutschland und in Brüssel zu sehen ist.
Harm Bengens „Nachrichten meiden“ gehört mit einer besonderen Erwähnung zu den fünf Siegerkarikaturen beim Karikaturenpreis der deutschen Zeitungen, ausgeschrieben vom Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV).
Copyright: Harm Bengen
Download
m.f.deubel ist das Pseudonym für Frank Hoppmann und Moritz Post. Beide errangen im Januar 2026 den 1. Platz des Karikaturenpreises der deutschen Zeitungen, ausgeschrieben vom Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV).
Copyright: m.f.deubel
Download
Die 15 besten Filme rund um das Thema Pressefreiheit
Freie Medien und unabhängiger Journalismus sind kein abstraktes Ideal, sondern eine der tragenden Säulen jeder demokratischen Gesellschaft. Trotzdem geraten sie immer wieder unter Druck: politisch, wirtschaftlich oder ganz konkret physisch. Der Internationale Tag der Pressefreiheit am 3. Mai erinnert daran, dass diese Freiheit weder selbstverständlich noch überall gewährleistet ist.
Unsere Auswahl von 15 Filmen zeigt, wie Journalistinnen und Journalisten weltweit arbeiten, von investigativen Recherchen gegen mächtige Institutionen über den Mut von Whistleblowern bis hin zu den Gefahren für Reporter in Krisengebieten.
Diese Liste ist daher mehr als eine kulturelle Empfehlung: Sie ist eine Einladung, sich mit der Rolle von Medien auseinanderzusetzen. Die Liste ist alphabetisch geordnet.
- A Private War
- A Thousand Cuts
- All the President’s Men (Die Unbestechlichen)
- Collective / Colectiv (Kollektiv – Korruption tötet)
- Good Night, and Good Luck
- Official Secrets
- Shattered Glass (Lüge und Wahrheit)
- She Said
- Snowden
- Spotlight
- State of Play (Stand der Dinge)
- The Fifth Estate (Inside WikiLeaks – Die fünfte Gewalt)
- The Insider (Insider)
- The Post (Die Verlegerin)
- While We Watched
Hier finden Sie die komplette Liste inklusive Filminformationen und redaktioneller Einordnung.
BDZV-Initiative „Demokratie braucht viele Stimmen“ Warum es sich lohnt, bei dieser Initiative mitzumachen - Information für Chefredaktionen

Worum es geht
Ihre Redaktionen liefern täglich wertvolle Inhalte. Doch die Bedingungen, unter denen dieser Journalismus wahrgenommen wird, verändern sich gerade grundlegend. Mächtige Plattformen bestimmen zunehmend, was Menschen sehen, lesen und für wichtig halten.
Für digitale Gatekeeper wie Google, Meta & Co. zählen keine publizistischen Kriterien. Vielmehr filtern Algorithmen und Plattformlogik, welche Inhalte sichtbar sind. Gleichzeitig überschwemmen KI-generierte Inhalte und Desinformation den öffentlichen Raum.
Die Folge: Unabhängiger Journalismus verliert Reichweite, öffentliche Debatten verengen sich, Meinungsbildung wird verzerrt. Das ist kein Problem der Medienbranche, sondern ein Problem für die Demokratie.
Die Initiative
Deshalb startet der BDZV die Initiative „Demokratie braucht viele Stimmen“. Startschuss dafür ist der Internationale Tag der Pressefreiheit. Am 3. Mai präsentieren wir erstmals die Wortmarke zur Initiative – und Sie sind unsere ersten Partner.
Mit der Initiative möchten wir zeigen, was gesellschaftlich verloren geht, wenn journalistische Vielfalt schwindet. Ziel ist es, in der breiten Öffentlichkeit und in der Politik das Bewusstsein für den Wert von Journalismus schärfen.
Der Claim ist bewusst positiv und konsensfähig: Er formuliert keinen Abwehrreflex, sondern einen Konsens: Demokratie braucht Pluralität und Medien, die diese Vielfalt sichtbar und zugänglich machen.
Für Ihre Redaktionen geht es dabei um die eigene Rolle und Zukunft: Medienvielfalt zu verteidigen sichert Ihre journalistische Arbeit.
Was Sie tun können
Die Initiative bietet einen gemeinsamen Rahmen für die öffentliche Wahrnehmung unserer Anliegen. Bei der Umsetzung haben Redaktionen und Medienhäusern freie Hand.
Wir stellen Ihnen die Wortmarke „Demokratie braucht viele Stimmen“ in allen Dateiformaten zur Verfügung: Print, digital, als Vektorgrafik zur individuellen Anpassung.
Nutzen Sie das Logo in Ihrer Zeitung, auf ihrer Website, in sozialen Medien, bei Aktionen und Veranstaltungen. Sie dürfen die Wortmarke auch in Ihren eigenen Hausfarben gestalten, mit Ihrem Zeitungstitel ergänzen und es so individuell für Ihr Unternehmen anpassen.
„Demokratie braucht viele Stimmen“
– und Ihre Redaktion ist eine davon.

Gemeinsame Sichtbarkeit
Die Initiative entfaltet ihre Wirkung nicht durch eine zentrale Steuerung, sondern durch viele Beteiligte. Jede Veröffentlichung stärkt die Gesamtwirkung. Je mehr Redaktionen den Claim aufgreifen, desto sichtbarer wird, worum es geht: dass journalistische Vielfalt keine Selbstverständlichkeit ist, sondern verteidigt werden muss.
Auftakt: Tag der Pressefreiheit
Startpunkt der Initiative ist der Tag der Pressefreiheit. Im BDZV-Redaktionspaket finden Sie einen Essay-Entwurf für die Leserkommunikation zu „Demokratie braucht viele Stimmen“. Nutzen Sie ihn gerne frei in Ihren Publikationen oder als Anregung für eigene redaktionelle Beiträge.
Der BDZV wird die Initiative ganzjährig fortsetzen und in verschiedenen Formaten präsentieren. Wir freuen uns über Hinweise und Belegexemplare (an Kathrin Biallas), wenn Sie die Wortmarke einsetzen.
Material: „Demokratie braucht viele Stimmen“
Hier finden Sie die Wortmarke „Demokratie braucht viele Stimmen“ in allen Dateiformaten sowie das Essay für die Leserkommunikation zum Internationalen Tag der Pressefreiheit.
Zusätzlich erhalten Sie noch ein kurzes Video für Social Media.
Motive für die Pressefreiheit
Anzeigenmotive Print und Digital
Der BDZV bietet auch 2025 zum Tag der Pressefreiheit fünf Anzeigenmotive an, die unter dem Hashtag #PressefreiheitSchützen die Bedeutung von unabhängigem Journalismus, freier Meinungsäußerung und einer freien Presse betonen.
Hier finden Sie die Anzeigen in verschiedenen digitalen Formaten, komprimiert in zip-Ordnern. Zudem sind zwei der Motive in verschiedenen Druck-Formaten als PDF-Datei, ebenfalls in einem zip-Ordner, vorhanden.
Sollten Sie offene InDesign-Daten oder Hilfe beim Entschlüsseln der Ordner benötigen, kontaktieren Sie uns bitte.
Nützliche Links zur Pressefreiheit
Reporter ohne Grenzen:
Link zur Website von Reporter ohne Grenzen mit Weltkarte der Pressefreiheit, Feinde der Pressefreiheit und Feinde des Internets.
Homepage des European Centre for Press and Media Freedom.
International Press Institute:
Link zum International Press Institute (IPI, Boston, USA), welches Partner von Media Freedom Rapid Response (MFRR) ist, einem Projekt, das Verletzungen der Presse- und Medienfreiheit verfolgt, überwacht und darauf reagiert.
World Association of News Publishers:
Link zur Pressefreiheits-Seite der World Assocaition of News Publishers (WAN-IFRA).
Committe to protec journalists:
Link zur Homepage des Commitee so protect journalists (cpj), das sich für Pressefreiheit und den Schutz von Journalistinnen und Journalisten einsetzt.