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Die gedruckte Ausgabe ist das Rückgrat der Geschäftsaktivitäten der Zeitungsverlage in Deutschland. Ihre Produktion, Gestaltung, Verbreitung, die Gewinnung neuer Abonnenten und Käufer am Kiosk, der Kundenservice und die Weiterentwicklung als idealer Werbeträger für regionale und nationale Kunden machen den Schwerpunkt des Tagesgeschäfts der BDZV-Mitgliedsverlage aus. Der BDZV unterstützt das Geschäft seiner Mitgliedsverlage nicht nur als medienpolitischer Wegbereiter, sondern er ist durch intensive Arbeit in seinen Fachgremien auch ein unverzichtbarer Treibriemen für Innovationen, Weiterentwicklung der Produkte, Optimierung der Arbeitsabläufe und die Erschließung neuer Märkte und die Akquise neuer Werbekunden.

 

Logistik und Sales

Zur wirtschaftlichen Lage

Branchenbeitrag 2020

Im Beitrag zur wirtschaftlichen Lage der deutschen Zeitungen finden Sie alle relevanten Informationen zur Situation der Branche. Basis ist die repräsentative, jährliche BDZV-Umsatzerhebung. Umfangreiche Daten, Zahlen und Fakten liefern einen einzigartigen Überblick.

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Zeitungsdruckband
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Deutschland ist ein Zeitungsland

Deutschland ist ein Zeitungsland. Täglich erscheinen hier 327 Tageszeitungen mit 1.452 lokalen Ausgaben in einer - gedruckten - Gesamtauflage von 13,52 Millionen Exemplaren. Daneben kommen 17 Wochenzeitungen mit 1,61 Millionen Exemplaren und sechs Sonntagszeitungen mit einer Auflage von 1,74 Millionen heraus. Das bedeutet: Auf je 1.000 Einwohner über 14 Jahre kommen in Deutschland 198 Zeitungsexemplare.

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Abonnement Rückgrat der Verlage

Die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen in Deutschland haben treue Leser. Gut 9,5 Millionen Exemplare werden täglich im Abonnement zugestellt, das heißt, durch Zeitungszusteller oder per Post bis an die Haustür gebracht. Etwa 430.000 Exemplare pro Tag gehen am Kiosk oder im Laden über die Theke. Die überregionalen Zeitungen verkaufen gut 620.000 Zeitungen täglich im Abonnement und weitere 80.000 Exemplare im Einzelverkauf. Bei den Kaufzeitungen dagegen wird der Umsatz mit 1,5 Millionen Exemplaren täglich am Kiosk gemacht, mehr als 210.000 Exemplare werden aber auch Tag für Tag an Abonnenten zugestellt.

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46,8 Millionen Unique User auf der Website

Mehr als die Hälfte aller Deutschen über 14 Jahren (60 Prozent) liest regelmäßig eine gedruckte Tageszeitung. Das sind 42,49 Millionen Männer und Frauen. Angebote der Zeitungen im Internet besuchen mittlerweile 46,8 Millionen Unique User über 14 Jahren (67,9 Prozent). Hinzu kommen mehr als 9,6 Millionen mobile Nutzer, die sich via Smartphone oder Tablet-App mithilfe mobiler Verlagswebsites über das Tagesgeschehen informieren. 89,5 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren nutzen regelmäßig die gedruckten und digitalen Angebote der Zeitungen.

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Lokale Nachrichten bei den Lesern auf Platz 1

Die lokalen Nachrichten interessieren die Leser in ihrer Zeitung ganz besonders, 88 Prozent lesen sie "im Allgemeinen". Ähnlich beliebt sind politische Meldungen und Berichte aus Deutschland (88 Prozent) und dem Ausland (81 Prozent) sowie Vermischtes aus aller Welt (81 Prozent). Wichtig finden die Leser ferner die Ressorts Wirtschaft (72 Prozent), Kultur (68 Prozent) und Sport (59 Prozent) sowie Sonderbeilagen, Kommentare und Leserbriefe.

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698 verschiedene Zeitungswebsites in Deutschland

Bereits sehr früh waren die deutschen Zeitungen im Internet präsent. Als erste machten 1995 "taz - die tageszeitung" (Berlin), die "Schweriner Volkszeitung", "Die Zeit" (Hamburg), die "Süddeutsche Zeitung" (München) und die "Rheinische Post" (Düsseldorf) eigene Online-Angebote. Im Sommer 1996 waren nach einer Zählung des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) bereits 41 Zeitungen neben der gedruckten Ausgabe auch online aktiv; im Jahr 2018 sind es 698 verschiedene Zeitungswebsites.

Arbeits- und Projektgruppen

Der BDZV bildet ein lebendiges Netzwerk seiner Mitgliedsverlage für den Know-how Transfer. In den Fachausschüssen für Vermarktung und Vertrieb sowie in zahlreichen spezialisierten Arbeitsgruppen treffen sich die Teilnehmer aus den Verlagen regelmäßig zu Diskussionen über die wirtschaftlichen Trends der Branche. Von einander lernen, Erfahrungen austauschen, gemeinsam neue Konzepte diskutieren, das sind die Schwerpunkte der lebendigen Verbandsarbeit in den Fachgremien des BDZV. Darüber hinaus bilden die Ausschüsse, deren Mitglieder von den Landesverbänden entsandt werden, die Entscheidungsgremien für grundlegende Verbandsentscheidungen zu Branchenstandards und verlagsübergreifende Regelungen, z.B. zu Auflagenstatistiken, Marktdaten und allgemeingültige Regularien.

 

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    Christian Eggert

    Leiter Verlagswirtschaft

    T. +49 (0) 30 726298-221

  • Holger Kansky

    Holger Kansky

    Leiter Digitales & Vermarktung

    T. +49 (0) 30 726298-213