Werbung im journalistischen Qualitätsumfeld wirkt
Die Studie „Reputation Impact² – the Synergy Effect (RISE)“ vergleicht die Werbewirkung in Qualitätsmedien mit ungebrandeten Umfeldern. Untersucht wurden die Medienmarken Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Handelsblatt, Der Spiegel und Die Zeit. Das Ergebnis: In reputationsstarken Marken verstärke sich die Wirkung über mehrere Kontaktpunkte, während Kontrollgruppen keine signifikanten Effekte zeigen.
Wirkung durch wiederholte Kontakte
Die Untersuchung umfasst vier Messzeitpunkte mit wiederholten Werbemittelkontakten. Erfasst wurden kurzfristige Kennzahlen wie Einstellung zur Anzeige und Kaufabsicht sowie langfristige Indikatoren wie Markenwert und Produktinteresse. Grundlage bildet eine Online-Stichprobe mit 720 Befragten; die Feldphase lief von November 2025 bis Januar 2026.
Kanalübergreifende Effekte
Für Display-Werbung in Qualitätsumfeldern zeigt die Studie kurzfristige Steigerungen von bis zu 8,7 Prozent. Höhere Zuwächse ergeben sich durch die Kombination mehrerer Kanäle. In Verbindung mit Print oder digitalem Storytelling steigen die kurzfristigen Werte auf bis zu 18,7 Prozent. Auch langfristig zeigt sich ein messbarer Effekt. Zudem erinnert man sich in kombinierten Szenarien häufiger korrekt an die Werbung.
Studie: https://www.republic.de/fileadmin/06_Republic/Newsroom/rep-rise-studie/RISE2026_Ergebnisse.pdf