Neu 2026: Theodor-Wolff-Preis und Wächterpreis ausgeschrieben
Guter, großer, herausragender Zeitungs-Journalismus und die Verlagsunternehmen, die ihn ermöglichen, sind Garanten für die Pressefreiheit in Deutschland und damit auch Grundpfeiler eines demokratischen Miteinanders in der Gesellschaft.
Seit mehr als sechs Jahrzehnten würdigt der vom BDZV ausgeschriebene Theodor-Wolff-Preis (TWP) solch außerordentliche journalistische Leistungen. Angesichts der Veränderungen im Leser- und Nutzermarkt haben Kuratorium und Jury für den TWP sich entschieden, die Kategorien dieser ältesten und renommiertesten Auszeichnung der Branche neu zu fassen. Neben den guten Stil und den politischen Sensus tritt als Kriterium u.a. der gesellschaftliche Impact, den seriöser, faktentreuer Journalismus für das Publikum hat.
Zugleich wünschte sich die unabhängige TWP-Jury schon seit Jahren eine Kategorie „Investigativer Journalismus“. Vor diesem Hintergrund freut sich der BDZV umso mehr, dass er als Dachorganisation ab 2026 von der fiduziarischen Stiftung Freiheit der Presse zusätzlich mit der Ausschreibung des Wächterpreises (WP) betraut wurde.
Auch der 1969 gegründete und unter Journalisten hoch geschätzte Wächterpreis wurde in seinen Kategorien neu gefasst. Beide Auszeichnungen bleiben mit ihren Besonderheiten eigenständig. Künftig wird die unabhängige Jury jedoch gemeinsam über die Bewerbungen entscheiden und jeweils drei mögliche Preisträgerinnen und Preisträger nominieren. Auch die Verleihung findet in Zukunft gemeinsam in Berlin statt. Die Idee: Mehr noch als bisher bringen TWP und WP herausragenden Journalismus und die Autorinnen und Autoren, die dafür stehen, zum Leuchten.
Prämiert werden danach künftig drei herausragende Beiträge mit dem TWP à jeweils 6000 Euro, ferner wird der Wächterpreis, dotiert mit 6.000 Euro, vergeben sowie ein Redaktionsstipendium in Höhe von 10.000 Euro ausgereicht.