SZ-Magazin startet Podcastserie über „Naddel“
Das SZ-Magazin hat am 7. Mai die fünfteilige Podcastserie „Eine Frau namens Naddel“ veröffentlicht. Ein Jahr nach dem Tod von Nadja Abd el Farrag beleuchtet die Produktion ihren Lebensweg und ordnet ihn im Spannungsfeld von Boulevardmedien, Fernsehen und öffentlicher Wahrnehmung neu ein.
Im Mittelpunkt steht die Frage, warum das Leben der als „Naddel“ bekannt gewordenen Medienfigur zwischen Prominenz, öffentlicher Vorführung und persönlichen Krisen eine solche Entwicklung nahm. Die Reporterinnen und Reporter Patrick Bauer, Antonia Franz und Lara Fritzsche rekonstruieren ihre Geschichte anhand von Gesprächen mit Wegbegleitern und Expertinnen.
Zu Wort kommen unter anderem die frühere Bunte-Chefredakteurin Patricia Riekel, Medienjournalist Stefan Niggemeier, Trash-TV-Expertin Anja Rützel sowie Moderatorin Milka Loff Fernandes.
SZ-Magazin-Chefredakteur Michael Ebert beschreibt die Serie als „im besten Sinne beides – aufklärend und unterhaltsam“. SZ-Chefredakteurin Judith Wittwer betont die medienkritische Perspektive des Formats: „Die Podcastserie beleuchtet nicht nur die Biografie von Nadja Abd el Farrag, sondern auch die Mechanismen des Boulevards, der ihre öffentliche Rolle geprägt hat.“
Die erste Folge ist frei verfügbar, die weiteren Episoden erscheinen hinter SZ Plus.