SZ lädt zu Panama-Papers-Jubiläum
Zehn Jahre nach den Panama Papers veranstaltet die Süddeutsche Zeitung (SZ) am 20. April 2026 in München eine Diskussionsveranstaltung zur Arbeit im Investigativjournalismus. Unter dem Titel „Von den Panama Papers zu den Epstein Files – wie aus geleakten Daten Journalismus wird“ geben Journalistinnen und Journalisten Einblicke in Rechercheprozesse, Zusammenarbeit und Entwicklungen der vergangenen Jahre.
Die Panama Papers waren am 3. April 2016 veröffentlicht worden. Grundlage waren 11,5 Millionen geleakte Dokumente, die offenlegten, wie Vermögen in Steueroasen verschoben wurden. An der Auswertung arbeiteten damals fast 400 Journalistinnen und Journalisten aus 80 Ländern. Die Süddeutsche Zeitung wurde für die Recherche mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet.
Einblicke in Recherche und Zusammenarbeit
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen laut Ankündigung die Arbeitsweisen des Investigativ-Ressorts der Süddeutschen Zeitung. Thematisiert werden internationale Kooperationen, der Umgang mit großen Datenmengen sowie die journalistische Aufbereitung der Ergebnisse. Auch ethische Fragen, die investigative Recherchen begleiten, sollen zur Sprache kommen.
Ulrich Schäfer, stellvertretender Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, diskutiert dazu mit Frederik Obermaier, ehemaliger Investigativjournalist der SZ und heute bei paper trail media, sowie mit Ralf Wiegand, Ressortleiter Investigative Recherche der SZ.
Termin und Rahmen
Die Veranstaltung findet am Montag, 20. April 2026, um 19 Uhr im Mathäser Filmpalast in München statt. Für Medienvertreter ist eine Akkreditierung erforderlich. Zudem stehen Mitglieder des Investigativ-Ressorts der Süddeutschen Zeitung auf Anfrage für Interviews zur Verfügung.