INMA präsentiert die 200 Finalisten für globalen Medienpreis
Die International News Media Association (INMA) hat im März die 200 Finalisten für die Global Media Awards 2026 vorgestellt. Nach Angaben der Organisation wurden sie aus 960 Einreichungen von 274 Medienmarken in 46 Ländern ausgewählt. Die Gewinner werden am 7. Mai beim INMA World Congress of News Media in Berlin anlässlich eines festlichen award-Dinners bekanntgegeben. Der Kongress findet vom 4. bis 8. Mai statt und ist ausverkauft.
Rekordzahl an Einreichungen
Wer hier dabei ist, hat schon gewonnen: Wie INMA mitteilt, ist die Shortlist aus einer Rekordzahl an Einsendungen hervorgegangen. Die Finalisten kommen aus Afrika, Asien-Pazifik, Europa, Lateinamerika, Nordamerika und Südasien. Die meisten Finalplatzierungen entfallen auf das Unternehmen Schibsted mit zwölf Nennungen. Es folgen News Corp mit acht sowie Funke Media, Jagran Prakashan und Mediahuis mit jeweils sieben Finalisten. Je sechs Nennungen erhielten Stampen, je fünf Bennett, Coleman, & Co., NZME, The Philadelphia Inquirer und SPH Media.
Die Auszeichnungen werden im 89. Jahr des Wettbewerbs in 20 Kategorien vergeben. Unterschieden wird zwischen nationalen und internationalen Marken sowie regionalen und lokalen Marken. Dabei decken die Kategorien unter anderem die Themen Nachrichtenmarken, Reichweite, Produktentwicklung, Innovation, Abonnements, Werbung und Newsroom ab. Pro Kategorie und Segment sind jeweils ein erster, zweiter und dritter Platz vorgesehen. In einzelnen Fällen könnten Juroren Preise auslassen oder zusätzliche Auszeichnungen empfehlen.
Die deutschen Finalisten sind: Aschendorff Medien (Münster), Augsburger Allgemeine (mit zwei Finalplatzierungen), Bauer Media (Hamburg), Bild (Berlin), Die Zeit (Hamburg, 2), Der Spiegel (Hamburg), Frankfurter Allgemeine Zeitung, Funke (Essen, 7), Münchner Merkur (2), Nordwest Mediengruppe (Oldenburg, 2), OVB Media (Rosenheim), Rheinische Post (Düsseldorf, 2) sowie Süddeutsche Zeitung (München, 2).
Wie INMA weiter mitteilt, stehen in der diesjährigen Finalistenauswahl vor allem Themen wie hochwertiger und lokaler Journalismus, der Aufbau jüngerer Zielgruppen, Video- und Audioangebote, Diversifizierung und Anwendungen generativer KI im Mittelpunkt. Die eingereichten Arbeiten sind im Best-Practices-Archiv der Organisation dokumentiert. Die Finalisten können dort bis zum 10. Mai öffentlich eingesehen werden.