DuMont übernimmt Marke Kölnische Rundschau

Die Heinen-Verlag GmbH, Herausgeberin der Kölnischen Rundschau, und die DuMont Mediengruppe GmbH & Co. KG haben vereinbart, „ihre gemeinsamen Aktivitäten zu entflechten“, erklärte die Kölnische Rundschau am 26. Februar 2026. Dies betreffe die redaktionelle Zulieferung für die Kölnische Rundschau und ihre Lokalausgaben, damit verbunden die gemeinsame Beteiligung an der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft GmbH sowie die Beteiligung DuMonts an den Gesellschaften des Heinen-Verlags. Dazu teilt DuMont am selben Tag mit, zum 1. April 2026 die Marke Kölnische Rundschau (KR) zu übernehmen „und damit die volle redaktionelle Verantwortung“.

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Kölnische Rundschau

Wie die Kölnische Rundschau ausführt, hätten die Verlage im Bereich Tageszeitung „1998 einen Kooperationsvertrag geschlossen“, mit dem DuMont bereits Verlag der Kölnischen Rundschau ist und der Heinen-Verlag redaktionelle Inhalte zuliefert. „Nach 27 Jahren, in denen die Zulieferung für den Heinen-Verlag publizistisch erfolgreich, wirtschaftlich aber überwiegend nicht tragfähig war“, sei nun ein Zeitpunkt erreicht, an dem angesichts der Entwicklungen im Leser- und Werbemarkt die Finanzierbarkeit der eigenständigen redaktionellen Zulieferung nicht mehr gewährleistet werden könne. Der Heinen-Verlag werde daher zum 31.03.2026 die Herausgeberschaft und Trägerschaft der Redaktion für die Kölnische Rundschau sowie seine Gesellschafterstellung an der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft GmbH an DuMont übergeben und damit die eigene Redaktionstätigkeit beenden.

Parallel dazu gab DuMont bekannt, dass die Kölner Stadt-Anzeiger Medien die journalistische Arbeit mit ihrem eigenen Team durchführen werden. „Die KR wird damit als Tageszeitung und als digitales Angebot fortgeführt.“ Die Marke Kölnische Rundschau bleibe eigenständig – „mit eigener Haltung und eigener journalistischer Ausrichtung“. Ferner sei für die KR im Newsroom der Kölner Stadt-Anzeiger Medien die Position einer Chefredakteurin oder eines Chefredakteurs vorgesehen; darüber hinaus sollen weitere Stellen in den vorhandenen redaktionellen Strukturen der Kölner Stadt-Anzeiger Medien entstehen. Zudem übernehmen die Kölner Stadt-Anzeiger Medien die Anteile des Heinen-Verlags an der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft (RRG), die bereits seit 2014 Inhalte für die meisten Regional- und Lokalteile der Kölnischen Rundschau und des Kölner Stadt-Anzeigers liefert. Damit soll „die regionale Berichterstattung verlässlich fortgeführt“ werden.