Alexander Frate gestorben

Der Tübinger Verleger Alexander Frate ist am Montagabend, 27. April2026, im Alter von 66 Jahren überraschend gestorben. Das teilte die NPG-Gruppe in Tübingen/Horb mit. Frate hatte über beinahe drei Jahrzehnte gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth Frate das Schwäbische Tagblatt sowie bis zuletzt die Neckar-Chronik in Horb mitgestaltet.

Portrait SW Alexander Frate
SÜDWEST PRESSE/Carolin Albers

Weg in die Verlagsbranche

Alexander Frate kam 1974 als Schüler für einen Ferienjob zum Tübinger Verlag. Der gebürtige Kärntner absolvierte später eine Ausbildung zum Verlagskaufmann und kehrte nach ersten beruflichen Stationen 1984 in den Tübinger Verlag zurück. Zwei Jahre später wurde er Geschäftsführer. Besonders eng verbunden war er der Neckar-Chronik in Horb.

Bis zum Verkauf des Schwäbischen Tagblatts an die Neue Pressegesellschaft Ende 2023 war die Verlegerfamilie Frate eng mit dem Haus verbunden. Elisabeth Frate wirkte als Verlegerin, Alexander Frate verantwortete die operative Führung. 2025 kehrte er als Eigentümer und Geschäftsführer der Neckar-Chronik an seine beruflichen Wurzeln zurück.

Trauer in der NPG-Gruppe

Nach Angaben der NPG-Gruppe galt Frate bis zuletzt als leidenschaftlicher Verlagsmann, der ein starkes Miteinander im Team schätzte, vom Zusteller bis zur Redaktionsleitung. Seine herzliche, von seiner österreichischen Herkunft geprägte Art und sein Humor haben ihn zu einer geschätzten Persönlichkeit gemacht. Den öffentlichen Auftritt habe er nie in den Vordergrund gestellt; sein Fokus habe auf der Arbeit für Leserinnen und Leser sowie auf der Weiterentwicklung seiner Zeitungen gelegen.

Die Neue Pressegesellschaft sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Horb, Tübingen, Rottenburg und Mössingen trauern gemeinsam mit Elisabeth Frate, den Kindern und Enkeln um Alexander Frate.