ZEW-Studie: Verlage sind überdurchschnittlich innovationsstark

Die deutsche Verlagsbranche ist innovationsfreudiger als die meisten anderen Wirtschaftszweige. Nach dem aktuellen ZEW-Branchenreport Innovationen lag die Innovatorenquote der Verlage 2024 bei 66,4 Prozent – deutlich über dem Durchschnitt der deutschen Wirtschaft mit 51,7 Prozent. Zwei Drittel der Verlage mit mindestens fünf Beschäftigten haben in den vergangenen drei Jahren Produkt- oder Prozessinnovationen eingeführt.

Diagramm Innovationen Verlage
ZEW

Dynamische Entwicklung in Verlagen

Die Ergebnisse des Reports belegen eine breite Innovationspraxis. Viele Verlage erneuern interne Abläufe, besonders in IT-gestützten Prozessen. Gleichzeitig entwickeln sie neue oder verbesserte Produkte, die teils erstmals auf ihren Märkten erscheinen. Innovation geschieht somit nicht punktuell, sondern in verschiedenen Bereichen des Verlagsgeschäfts.

Solide Datengrundlage

Die Zahlen stammen aus dem ZEW-Branchenreport Innovationen 2025. Das Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung führt die Erhebung im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt durch, zusammen mit infas und dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung. Die Studie basiert auf einer umfassenden Unternehmensbefragung, an der 209 Verlage teilnahmen