Lesen und lernen: Dietrich-Oppenberg-Medienpreis ausgeschrieben

Lesen zu können entscheidet darüber, wie Menschen ihren Alltag meistern, an gesellschaftlichen Debatten teilnehmen und Medien konsumieren. Doch in einer Welt voller Textfetzen, schneller Schlagzeilen und digitaler Ablenkungen wird genau diese Schlüsselkompetenz für viele zur Herausforderung. Umso wichtiger sind journalistische Beiträge, die zeigen, warum Lesen mehr ist als das Entziffern von Buchstaben – und weshalb Leseförderung ein Thema ist, das uns alle angeht.

Aufruf DOMP
Stiftung Lesen

Formalia

Der Dietrich-Oppenberg-Medienpreis würdigt solche Beiträge und lädt Journalistinnen und Journalisten aller Sparten ein, ihre Arbeiten einzureichen. Ob Printbeitrag oder Online-Dossier, Radioreportage oder TV-Stück: Gesucht werden Veröffentlichungen, die sich dem Lesen oder der Leseförderung widmen und zwischen 1. Januar 2025 und 31. März 2026 erschienen sind. Insgesamt ist der Preis mit 6.000 Euro dotiert; Einsendeschluss ist der 30. April 2026.

Lesen ist Selbstbestimmung und Ressource

„Lesen ermöglicht Selbstbestimmung – und gerade deshalb dürfen wir uns nicht damit abfinden, dass viele Menschen den Zugang dazu verlieren“, sagt Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer Stiftung Lesen (Mainz). Heinrich Meyer, Vorstand Stiftung Presse-Haus NRZ (Essen), ergänzt: „In einer Zeit, in der Wahrheit verhandelbar zu sein scheint, brauchen wir Medienbeiträge, die Lesekompetenz als gesellschaftliche Ressource begreifen. Gute Berichterstattung schafft Orientierung – und Leseförderung sorgt dafür, dass Menschen diese Orientierung überhaupt nutzen können.“

Zur Bewerbung: https://www.stiftunglesen.de/informieren/preise-und-auszeichnungen/dietrich-oppenberg-medienpreis