Deininger wird stellvertretender Chefredakteur der SZ

Die Süddeutsche Zeitung (SZ) erweitert ihre Chefredaktion: Ab dem 1. April 2026 übernimmt Roman Deininger die Rolle des stellvertretenden Chefredakteurs. Er verstärkt das Team um Chefredakteurin Judith Wittwer. Ulrich Schäfer bleibt weiterhin in seiner Position als Stellvertreter, die er seit 2020 innehat. Wittwer leitet die Chefredaktion unverändert.

Portrait Deininger
Niklas Keller

Erweiterung der Chefredaktion

Deininger ist seit 19 Jahren Teil der Redaktion und seit 2021 als Chefreporter tätig. Mit seiner Berufung schafft die SZ eine zusätzliche Stellvertreterposition. Der Herausgeberrat und die Chefredaktion betonen seine langjährige Erfahrung und seine Expertise in der politischen Berichterstattung.

Beruflicher Hintergrund

Deininger studierte Politik- und Theaterwissenschaft in München, Wien und New Orleans und promovierte über Politik und Religion in den USA. Von 2007 bis 2009 absolvierte er sein Volontariat bei der SZ. Zunächst berichtete er als CSU-Experte, später vor allem über bundespolitische Themen aus Bayern und Berlin.

Die Berufung erfolgt gemäß Redaktionsstatut unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Impressionisten der Süddeutschen Zeitung, einem gewählten Gremium von Redaktionsmitgliedern mit Mitspracherecht bei Personalentscheidungen.