Aachener Zeitung wechselt ins Tabloid-Format
Seit dem 2. Januar 2026 erscheint die Aachener Zeitung im Halbformat: Aus 24 großformatigen Seiten sind 48 kompakte Tabloid-Seiten geworden. Der Verlag reagiert damit auf Ergebnisse aus Marktforschung und Leserbefragungen sowie auf einen internationalen Branchentrend. Ziel ist ein modernes, handliches Produkt bei gleichbleibend hohem journalistischem Anspruch.
Drei Ausgaben, mehr Lesestoff
Künftig erscheinen drei regionale Ausgaben: für die Städteregion Aachen, den Kreis Düren und den Kreis Heinsberg. Der jeweilige Lokalteil bleibt in Umfang und Tiefe unverändert. Leserinnen und Leser erhalten zusätzlich Einblicke in Berichte aus den anderen Regionen. Redaktionelle Strukturen und Teams vor Ort bleiben unverändert.
Mit der neuen Struktur und dem kleineren Format senkt der Verlag nach eigenen Angaben Produktionskosten durch weniger Druckplatten und geringeren Papierverbrauch. Diese Einsparungen sollen langfristig den Qualitätsjournalismus sichern, nicht Preissenkungen im Abonnement.
Print und Digital parallel gestärkt
Der Verlag betont, dass der Formatwechsel kein Rückzug aus dem Printgeschäft ist. Trotz sinkender Auflagen sieht die Aachener Zeitung weiterhin eine Zukunft für die gedruckte Ausgabe. Parallel wächst das digitale Angebot: Website, App und E-Paper werden weiter ausgebaut. E-Paper-Abonnentinnen und -Abonnenten erhalten künftig Zugriff auf alle drei Ausgaben.
Auch markenstrategisch setzt das Haus auf Klarheit: Der Titel „Aachener Zeitung“ bleibt durchgängig, regionale Bezeichnungen erscheinen als Untertitel. Ziel ist es, Print und Digital unter einer starken Marke zu bündeln.