BDZV: Neuer Gehaltstarifvertrag muss sich an Rahmenbedingungen für die Presse orientieren

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Ziel müsse es sein, gemeinsam mit den Gewerkschaften Deutscher Journalisten-Verband (DJV) und dju in Verdi das Tarifwerk Zukunft so zu ordnen, dass sich darin die veränderten Arbeits- und Produktionsbedingungen in den Redaktionen besser als bisher widerspiegelten. Wallraf machte darauf aufmerksam, dass beispielsweise mit den gewachsenen technischen Ansprüchen an die Redakteure auch neue Berufsbilder entstünden, die einen angemessenen Platz im Tarifgefüge finden müssten. Auch müsse diskutiert werden, ob die derzeitige Berufsjahresstaffel, die unabhängig von der Leistung mehrere Gehaltssprünge nach der Zahl der im Beruf verbrachten Jahre vorsieht, noch zeitgemäß ist. „Ich bin der festen Überzeugung, dass wir faire und gute Wege für die Gestaltung des nächsten Gehaltstarifvertrags finden werden“, sagte der Verhandlungsführer des BDZV. „Die Antwort auf die künftigen Herausforderungen kann nicht einfach nur ‚mehr Geld für alle‘ sein. Darüber wollen wir mit den Gewerkschaften am 30. Januar reden.“