Digitalumsätze der Zeitungsverlage erreichen 25 Prozent
Der Anteil der Digitalumsätze einschließlich E-Paper am Gesamtumsatz der Zeitungsverlage ist 2025 von 20,4 auf 25,0 Prozent gestiegen. Die auf Basis der Print- und E-Paper-Auflagen hochgerechneten Digitalumsätze ohne E-Paper erhöhten sich von rund 896 Millionen Euro im Jahr 2024 auf knapp 1,27 Milliarden Euro im Jahr 2025. Das entspricht einem Zuwachs von rund 42 Prozent. Hinzu kamen rund 598 Millionen Euro E-Paper-Vertriebserlöse.
Auch die Struktur der digitalen Erlöse veränderte sich. 2025 entfielen 53 Prozent auf Verkaufs- und 47 Prozent auf Werbeerlöse. Damit lagen die digitalen Verkaufserlöse erstmals über den digitalen Werbeerlösen. Insgesamt stammen 91,2 Prozent der Digitalumsätze aus digitalen Angeboten mit klassischen Zeitungsinhalten.
Bei den klassischen Erlösbereichen gingen die Anzeigen- und Beilagenumsätze 2025 gegenüber dem Vorjahr um 7,2 Prozent auf rund 1,38 Milliarden Euro zurück. Die Vertriebserlöse sanken um 1,5 Prozent auf 4,82 Milliarden Euro. Zusammen erreichten diese Bereiche einen Umsatz von rund 6,2 Milliarden Euro.
Die BDZV-Umsatzerhebung für 2025 weist damit wachsende digitale Erlöse bei gleichzeitig rückläufigen Anzeigen-, Beilagen- und Vertriebserlösen im Printgeschäft aus.