Allensbach-Studie: BDZV lädt zum Webinar
Wie gut sind Lehrkräfte auf die Vermittlung von Nachrichtenkompetenz vorbereitet? Welche Rolle spielen Fake News, soziale Medien und Künstliche Intelligenz im Unterricht? Antworten liefert die Allensbach-Studie „Die Vermittlung von Nachrichtenkompetenz in der Schule“, die erstmals beim BDZV-Kongress im Oktober vorgestellt wurde. Am 19. November von 10.00 bis 11.00 Uhr bietet der BDZV die Gelegenheit, die Ergebnisse in einem Zoom-Webinar vertieft kennenzulernen und zu diskutieren.
Studienleiter Dr. Steffen de Sombre vom Institut für Demoskopie Allensbach stellt die zentralen Erkenntnisse vor und ordnet sie ein. Die repräsentative Untersuchung zeigt unter anderem deutliche Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland: Während 58 Prozent der befragten Lehrkräfte im Westen die Vermittlung von Nachrichtenkompetenz für besonders wichtig halten, sind es im Osten lediglich 41 Prozent. Auch beim Wissen über journalistische Arbeitsweisen und beim Umgang mit digitalen Informationsquellen offenbart die Studie Lücken.
Die Untersuchung wurde von der Stiftervereinigung der Presse anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens mit Unterstützung des BDZV und der Stiftung Presse-Haus NRZ in Auftrag gegeben. Befragt wurden 533 Lehrkräfte, 123 Lehramtsstudierende sowie 1010 Personen der deutschen Wohnbevölkerung ab 16 Jahre.