SZ reformiert Volontariat ab 2027

Die Süddeutsche Zeitung (SZ) stellt ihr Volontariat neu auf. Für den neuen Ausbildungsjahrgang schreibt sie sechs Volontariate aus, erstmals ausschließlich als Schwerpunkt-Volontariate und mit einem gemeinsamen Ausbildungsstart am 1. April 2027. Bewerbungen sind bis 30. September für die Bereiche Wirtschaftsjournalismus, Politikjournalismus, Kultur und Medien, Visual-Design/Foto, Wissenschaftsjournalismus MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und Audio/Video/Social möglich.

Logo SZ
Süddeutsche Zeitung

Die 24-monatige Ausbildung gliedert sich künftig jeweils zur Hälfte in das gewählte Schwerpunktressort und weitere Stationen innerhalb der Redaktion. Dazu können etwa Newsdesk, Lokalredaktion oder Investigative Recherche gehören. Die Volontäre und Volontärinnen sollen dort den gesamten Ablauf von der Planung bis zur Produktion kennenlernen und ihre Expertise auch in anderen Ressorts einsetzen.

Im ersten Ausbildungsmonat ist ein vierwöchiger praxisorientierter Intensivkurs vorgesehen. Er wird von erfahrenen Redakteuren des Hauses sowie externen Dozenten gestaltet und behandelt unter anderem journalistische Darstellungsformen auf den verschiedenen Verbreitungskanälen der SZ. Die Ausbildung findet in der Zentrale in München statt. Während des Volontariats besteht zudem die Möglichkeit, Station in den SZ-Parlamentsbüros in Berlin oder Brüssel zu machen.

Für die Bewerbung setzt die SZ vor allem Allgemeinbildung, sprachliches Talent und ein Verständnis für präzise, kritische Recherche voraus. Vorerfahrungen im jeweiligen Schwerpunkt können von Vorteil sein. Neben einem Studium kommen auch Bewerbende mit Berufsausbildung oder Berufserfahrung infrage.