SZ besetzt Führungspositionen neu

Die Süddeutsche Zeitung (SZ) besetzt zwei zentrale Redaktionspositionen neu. Henrike Roßbach übernimmt ab sofort offiziell die Leitung des Parlamentsbüros der SZ in Berlin. Jan Schmidbauer wird zum 1. August 2026 zum Co-Leiter der Seite Drei berufen. Die Personalentscheidungen gab die Süddeutsche Zeitung am 2. Juli 2026 in München bekannt.

Portrait Henrike Roßbach
Friedrich Bungert Henrike Roßbach

Roßbach hatte die Leitung des Berliner Parlamentsbüros bereits interimsweise übernommen. Sie folgt auf Nicolas Richter, der seit November 2025 die Co-Leitung des Politik-Ressorts innehat. Roßbach ist seit Anfang 2018 Korrespondentin im Berliner Parlamentsbüro der SZ. Dort berichtet sie schwerpunktmäßig über die Union und den Bundeskanzler. Zuvor war sie acht Jahre lang Wirtschaftskorrespondentin in der Parlamentsredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Judith Wittwer, Chefredakteurin der Süddeutschen Zeitung, erklärte, Roßbach habe das Berliner Büro bereits in den vergangenen Monaten souverän geleitet und bringe tiefe Expertise mit.

Parallel übernimmt Jan Schmidbauer neben Karin Steinberger die Co-Leitung der Seite Drei. Aktuell ist er stellvertretender Ressortleiter der Seite Drei. Schmidbauer arbeitet seit 2016 bei der SZ, zunächst als Redakteur und Chef vom Dienst im Wirtschaftsressort, seit 2021 auf der Seite Drei. Wittwer betonte, die Seite Drei gehöre zur Identität der Süddeutschen Zeitung. Mit Schmidbauer solle die große Reportage auf allen Kanälen weiterentwickelt werden. Karin Steinberger, Ressortleiterin Seite Drei, verwies auf die bisher enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Schmidbauer.