Rheinische Post und VRM bündeln Druckvorstufe

Die Rheinische Post Mediengruppe (RPM) und die VRM GmbH & Co. KG wollen ihre Aktivitäten im Bereich der Druckvorstufe zusammenführen. Vorbehaltlich der Zustimmung des Kartellamtes sollen die entsprechenden Bereiche zum 1. Januar 2027 in der Services for Media GmbH (SfM) mit Sitz in Düsseldorf gebündelt werden. Mehrheitsgesellschafterin der SfM wird die RPM.

Portraits: Wolters und Merz
RPM/Udo Merz & VRM/Lukas Görlach Oliver Wolters & Udo Merz (v.l.n.r.)

Zusammengeführt werden auf Seiten der RPM die Pre-Press-Services GmbH, die typoserv GmbH und die Services for Publisher GmbH sowie auf Seiten der VRM der Bereich Verlagsproduktion. Alle bisherigen Standorte sollen bestehen bleiben. Sämtliche Mitarbeitende werden in das neue Gemeinschaftsunternehmen integriert. Die Geschäftsführung übernehmen Udo Merz (RPM) und Oliver Wolters (VRM).

In der neuen Gesellschaft arbeiten nach Angaben der beiden Medienhäuser mehr als 150 Mitarbeitende täglich am Erscheinen von Print- und Digitalprodukten für mehr als ein Dutzend Verlage. Mit dem Zusammenschluss wollen die Verlage ihre Position in einem sich konsolidierenden Markt für Druckvorstufe stärken, die Produktionssicherheit erhalten und den bestehenden Kundenstamm ausbauen.

„Gemeinsam bauen wir eine Servicegesellschaft, die beiden Mediengruppen und ihren Kunden eine stabile und nachhaltige Produktion sichert, weiterwächst und durch ihre Größe und ihr Portfolio ein umfassendes Angebot für neue Kunden bietet“, sagt Udo Merz. Oliver Wolters erklärt: „Mit der Bündelung unserer Kompetenzen schaffen wir eine zukunftsfähige Plattform, die Qualität, Effizienz und Verlässlichkeit in der Druckvorstufe verbindet, bestehende Partnerschaften stärkt und nachhaltig zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten in einem dynamischen Markt eröffnet.“