Purple startet Plattform Nitro

Der Verlagssoftware Anbieter Purple startet mit Nitro eine Plattform für unabhängige Lokal- und Regionalverlage. Das Berliner Unternehmen beschreibt Nitro als gemeinsamen Tech-Stack, über den Verlage Technologie, Lösungen und Erfahrungen teilen sollen, ohne ihre Eigenständigkeit aufzugeben. Die Plattform richte sich an Häuser, die Infrastruktur, Lizenzen und Weiterentwicklung im Digitalgeschäft nicht allein tragen wollen oder können.

Logo Nitro
sprylab technologies GmbH

Nitro umfasst nach Angaben von Purple ein geräteübergreifendes Content-Management-System (CMS), generative KI direkt im Editor, KI-gestützte Workflows entlang der redaktionellen Wertschöpfungskette sowie eine Frontend-Plattform für Web, App und E-Paper aus einem System. Über die Print-Automatisierung mit dem Partner Aptoma sollen aus digitalen Inhalten automatisiert fertige Zeitungsseiten entstehen. Hinzu kommen ein Netzwerk spezialisierter Partner und mehr als 40 Integrationen.

Purple investiert in den Ausbau von Nitro, unter anderem getragen von einer Förderung in Höhe von 1,6 Millionen Euro. Das Geld soll über drei Jahre in die Weiterentwicklung der Plattform, neue Funktionen sowie den Ausbau der Teams in Produkt, Engineering und Consulting fließen. Neue Bausteine sollen laufend entstehen und allen teilnehmenden Häusern zur Verfügung stehen.

Nach Unternehmensangaben arbeiten Lokal- und Regionalverlage wie die Heidenheimer Zeitung, reiff medien und Somedia bereits mit Purple. Insgesamt bediene das Unternehmen mehr als 600 Marken in zehn Ländern.