Kölner Stadt-Anzeiger Medien nutzen eigene E-Paper-Software
Die Kölner Stadt-Anzeiger Medien haben die E-Paper-Lösungen ihrer drei Tageszeitungen Kölner Stadt-Anzeiger, Kölnische Rundschau und Express auf eine eigene Softwareplattform umgestellt. Das Medienhaus betreibt seine E-Paper-Technik ab sofort selbst. Ziel dieser Eigenentwicklung sei es, neue Funktionen schneller zu entwickeln und zu veröffentlichen sowie unabhängig von externen Anbietern zu agieren.
Schnellere Entwicklung neuer Funktionen
Im Zuge der Umstellung wurden bereits eine Suchfunktion, ein KI-gestützter Vorlesemodus sowie eine Vermarktungsschnittstelle in Eigenregie umgesetzt. Das Team überführte die neue Plattform innerhalb von vier Monaten in den produktiven Betrieb. Dabei wurde die Produkt- und Umsetzungskompetenz mit KI-gestützter Entwicklung kombiniert. Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 planen die Kölner Stadt-Anzeiger Medien zudem ein integriertes WM-Tippspiel direkt in den E-Paper-Apps, um aktuelle Anlässe aufzugreifen.
Strategische Bedeutung für die Digitalisierung
Die neuen Apps sind Teil der Digitalstrategie des Medienhauses. Das E-Paper werde als Brücke verstanden, die das vertraute Lesegefühl der gedruckten Zeitung mit digitalen Möglichkeiten verbindet. Auf diese Weise sollen sowohl langjährige Print-Leser als auch digital affine Nutzer erreicht und der Einstieg in die digitale Nutzung vereinfacht werden. Die Digitalangebote der Kölner Stadt-Anzeiger Medien verzeichnen nach Verlagsangaben insgesamt 20 Millionen monatliche Visits.