INMA wählt neuen Vorstand

Die Mitglieder der International News Media Association (INMA) haben am 26. Mai 2026 bei einem virtuellen Annual Business Meeting 14 Führungskräfte in das „Board of Directors“ gewählt. Siv Juvik Tveitnes, CEO von „Schibsted“ in Norwegen, übernimmt die Präsidentschaft. 

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Zur ersten Vizepräsidentin wurde Sinead Boucher gewählt, Eigentümerin von „Stuff“ in Neuseeland. Der gegenwärtige Präsident Gert Ysebaert, CEO von Mediahuis in Belgien, wird Immediate Past President. Nach Angaben der INMA sind die Amtszeiten in der Regel auf zwei Jahre angelegt. Tveitnes soll bis zum 31. Mai 2028 Präsidentin bleiben, Boucher soll die Präsidentschaft von 2028 bis 2030 übernehmen.

Deutsche Vertreter im Board

Aus Deutschland wurden Carsten Erdmann (Funke Medien), Dr. Rainer Esser (Holtzbrinck/Die Zeit) sowie Frank Mahlberg (Bild/Axel Springer) für neue Amtszeiten gewählt. Weitere neue Board-Mitglieder kommen unter anderem aus Brasilien, Indien, Spanien, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten.

Das „Board of Directors“ ist nach Angaben der Organisation das Leitungsgremium der INMA. Es legt die strategische Richtung fest, genehmigt größere Initiativen und Partnerschaften, überwacht Finanz- und Mitgliedschaftspolitik und befasst sich mit Branchenthemen wie KI, Plattformbeziehungen, Geschäftsmodellinnovation und redaktioneller Nachhaltigkeit.

Aus dem Gremium scheiden Marcelo Benez, Mark Campbell, Anna-Katharina Kölbl, Mapula Nkosi und Catherine So aus. Zudem wurden die Mitglieder darüber informiert, dass Ana Maria Reyes bereits früher in diesem Jahr Pablo Deluca als Präsidentin der INMA Latin America Division abgelöst hat.