Frankfurter Rundschau stellt Redaktion neu auf

Die Frankfurter Rundschau (FR) stellt ihre Redaktion zum 1. Oktober neu auf. Der kommissarische Chefredakteur Michael Bayer stärkt dabei die Berichterstattung aus Berlin und bündelt am FR-Redaktionssitz in Frankfurt die redaktionelle Verantwortung für die Ressorts Politik, Wirtschaft, Panorama und Meinung. Ziel der Neuaufstellung ist es, mehr Raum für eigene Recherchen und redaktionelle Inhalte zu schaffen.

Michael Bayer, Christine Dankbar, Pitt von Bebenburg, Steffen Herrmann, Valérie Eiseler
Monika Müller / FR (v.l.n.r.) Michael Bayer, Christine Dankbar, Pitt von Bebenburg, Steffen Herrmann, Valérie Eiseler

Die bisherige Politikchefin Christine Dankbar arbeitet künftig dauerhaft in Berlin und soll von dort die Bundespolitik intensiver begleiten und kommentieren. In Frankfurt übernimmt Chefreporter Pitt von Bebenburg die Leitung der überregionalen Berichterstattung. Stellvertretend stehen ihm die derzeitige Magazin-Redakteurin Valérie Eiseler und der aktuelle Wirtschaftschef Steffen Herrmann zur Seite.

Die organisatorischen Veränderungen gehen mit einer Modernisierung der redaktionellen Abläufe einher. Die Produktion der Zeitungsseiten soll künftig verstärkt technisch unterstützt werden. Die dadurch gewonnenen Kapazitäten will die Frankfurter Rundschau für den Ausbau eigener redaktioneller Inhalte nutzen.

Nach Angaben der FR soll die neue Ausrichtung sowohl die Zeitung als auch ihre digitalen Angebote stärken. Dazu zählen aktuell das E-Paper, die App „FR+“, der wöchentliche Klima-Newsletter und die Website FR.de. FR-Geschäftsführer Max Rempel begründet die Veränderungen mit der sich wandelnden Mediennutzung und dem Ziel, die organisatorischen Voraussetzungen für den Ausbau des journalistischen Profils auf allen Kanälen zu schaffen.