FAZ startet KI-gestützte Suche

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) hat ihre Online-Suche am 1. Juni 2026 neu aufgestellt. Die Suche des Verlags ist nun KI-gestützt und soll Suchanfragen nicht mehr nur nach exakten Zeichenfolgen abgleichen, sondern deren Bedeutung und Zusammenhänge erfassen. Nutzerinnen und Nutzer sollen dadurch komplexere Zusammenhänge eingeben oder natürliche Fragen stellen können, ohne vorab das passende Stichwort festlegen zu müssen.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung

Die technische Grundlage wurde nach Verlagsanagaben als Eigenentwicklung im FAZ-Archiv umgesetzt und nicht an externe Technologiekonzerne ausgelagert. Die Suchmaschine durchsucht Artikel von faz.net und formuliert aus dem redaktionellen Wissen KI-gestützte Antworten. Diese lassen sich nach Relevanz oder Aktualität sortieren. Die neue, intelligente Suche umfasst die Berichterstattung der zurückliegenden zwölf Monate und soll damit vor allem aktuelles Geschehen abdecken.

Um die Herkunft der Antworten nachvollziehbar zu machen, enthält die Antwortfunktion integrierte Fußnoten. Nach Angaben der FAZ ist jeder Bestandteil der KI-generierten Antwort direkt mit den entsprechenden Artikeln der Redaktion verknüpft. Wer eine Fußnote anklickt, gelangt zur Quelle. Damit will der Verlag die Nutzung der KI-Funktion transparent machen und die Verbindung zur eigenen Berichterstattung sichtbar halten.

An der technischen Umsetzung war die Digitalagentur 3pc beteiligt, eine Tochtergesellschaft der FAZ mit Sitz in Berlin. Für tiefergehende Recherchen verweist die FAZ weiterhin auf das FAZ-Archiv, das Zugang zum gesamten publizistischen Bestand des Hauses bietet.