„Deutschland spricht“: Medienpartner laden zu kontroversen Gesprächen ein

Richtiger Zeitpunkt: Die Medieninitiative „Deutschland spricht“ startet am 30. August 2026 in ihre neunte Runde. Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt bringt Die Zeit gemeinsam mit einem breiten Mediennetzwerk aus Zeitungen und Zeitschriften erneut Menschen mit unterschiedlichen politischen Ansichten zu persönlichen Gesprächen zusammen. Die Anmeldung beginnt am 28. Juli. 

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Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG

Erstmals treffen sich die Teilnehmer nicht nur an individuell vereinbarten Orten, sondern auch an zentralen öffentlichen Plätzen. Dazu gehören die Hauptbahnhöfe in Berlin und Magdeburg, die Johanniskirche in Magdeburg, eine Straßenbahn in Bremen sowie Redaktionen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, des Spiegel, der Lausitzer Rundschau und der Märkischen Oderzeitung. Der Weser-Kurier lädt zu einer besonderen Straßenbahnfahrt durch Bremen ein, während die Frankfurter Allgemeine Zeitung erstmals Gespräche im F.A.Z. Tower organisiert.

Vor dem Gesprächstag beantworten die Teilnehmenden acht kontroverse Ja-Nein-Fragen zu politischen und gesellschaftlichen Themen. Anschließend werden sie mit einer Person aus derselben Region gematcht, die gegensätzliche Ansichten vertritt. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und den gesellschaftlichen Dialog zu fördern. 

Zum Mediennetzwerk gehören neben der Wochenzeitung Die Zeit unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung, der Weser-Kurier, das Handelsblatt, die Mitteldeutsche Zeitung, die Volksstimme, die Lausitzer Rundschau, die Märkische Oderzeitung, Bild sowie der Spiegel und der MDR. Die Initiative wurde 2017 von Zeit Online gestartet. Aus ihr entstand die internationale Plattform „My Country Talks“, über die nach Angaben der Veranstalter inzwischen mehr als 100.000 Gespräche vermittelt wurden.