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Aktuelle Nachrichten

Einführung eines europäischen Verlegerrechtes: Legenden

  • Legende 1: Das Verlegerrecht ist eine Google-/Link-Steuer

    Das Verlegerrecht ist keine „Link-“ oder „Google-Steuer“. Die freie Verlinkung bleibt unangetastet. Wir fordern lediglich, dass die Verleger als Rechteinhaber im Rahmen des EU-Urheberrechtes anerkannt werden, wodurch sie ein Recht bekommen zu entscheiden, wie und wo ihre Inhalte zugänglich gemacht werden. Jeder Presseverlag hätte zudem die Möglichkeit, die Verwertung ohne Entgelt zu erlauben oder das Recht individuell oder kollektiv wahrzunehmen. Aber – und darauf kommt es an – es wäre seine Wahl.

  • Legende 2: Die Verleger werden ihr Recht nutzen, um den Zugang zu ihren Inhalten zu blockieren

    Aus welchem Grund sollten wir das tun? Die Popularität unserer Inhalte war niemals größer, insbesondere durch das vermehrte Lesen auf dem Smartphone und die vielen Zugangsmöglichkeiten zu unseren Inhalten.

  • Legende 3: Hier geht es nur um Google

    Nein, geht es nicht. Es ist eine Tatsache, dass es im Internet viele Unternehmen gibt, große und kleine, alte und neue, die systematisch Presseinhalte zusammensuchen und im kommerziellen Eigeninteresse ohne Erlaubnis der Presseunternehmen veröffentlichen.

  • Legende 4: Kleine Verleger werden scheitern

    Derzeit sind sogar große Medienunternehmen nicht in der Position mit den marktbeherrschenden Playern eine faire Regelung zu verhandeln. Die Hoffnung ist, dass das Verlegerrecht dazu beiträgt, diese Macht-Asymmetrie zu verändern und es für alle Verleger – welcher Größe auch immer – einfacher zu machen, in Zukunft am Wert ihrer Inhalte beteiligt zu werden.

  • Legende 5: Das Verlegerrecht verhindert Innovationen

    Nein. Ein Verlegerrecht wird dabei helfen neue Wege für mehr Innovationen der Presse zu eröffnen. Durch die damit entstehende Rechtssicherheit werden Investitionen gefördert und Möglichkeiten für Verlage aller Größen vermehrt, neue innovative Produkte für ihre Leser zu entwickeln.

  • Legende 6: Das Verlegerrecht wird das Internet lahmlegen und mehr Beschränkungen für Online-Aktivitäten einführen

    Nichts was wir fordern, würde den Zugang unserer Leser zu unseren Onlineangeboten oder die Verlinkungen von Artikeln in den sozialen Medien oder per App oder E-Mail an Freunde und Familie beeinträchtigen.

  • Legende 7: Eine unabhängige freie Presse, kann auch ohne Einkommen unbegrenzt weiterbestehen

    Offensichtlich nicht; eine freie und unabhängige Presse kann nur existieren, wenn es für sie eine angemessene Finanzierungsgrundlage gibt. Klassische Geschäftsmodelle der Presse sind in Frage gestellt und werden von den Verlagen überarbeitet. Die Presse erfindet sich neu. Ziel aller Bemühungen bleibt es, die finanzielle Grundlage eines professionellen Journalismus zu erhalten. Dabei bestehen derzeit vielfältige Investitions- und Innovationshemmnisse. Die Gründe dafür sind vielschichtig, aber ein wesentlicher Punkt ist, dass große Suchmaschinen und andere Verteiler die Inhalte der Zeitschriften und Zeitungen kostenlos für die Nutzer – aber mit kommerzieller Absicht – zugänglich machen, ohne gegenüber den Presseunternehmen einen angemessenen finanziellen Ausgleich zu leisten. Auf diese Weise wird es den Verlagen zugleich erschwert, für diese Inhalte bei ihren eigenen Angeboten von den Nutzern eine Bezahlung zu verlangen. Die Problematik verschärft sich durch den Umstand, dass Suchmaschinen und soziale Netzwerke, auf deren Plattformen die Nutzer oft Verlagsinhalte lesen, den Verlagen auch Anteile am Werbemarkt abnehmen.

  • Legende 8: Die Verbraucher werden in ihren Möglichkeiten eingeschränkt, da sie News und Inhalte nicht länger auf verschiedenen Plattformen finden können

    Die Verleger machen ihre Inhalte aktiv auf allen Plattformen zugänglich, die von allen Geräten genutzt werden können. Sie haben erkannt, dass die Verbraucher von einem einfachen Zugriff auf ihre Inhalte profitieren, egal wo sie sich gerade befinden. Sei es über die verlegereigene Website oder über die sozialen Netzwerke oder Suchseiten, auf denen die Inhalte vieler verschiedener Quellen aggregiert werden.

  • Legende 9: Das Verlegerrecht ist ein neues Recht und die Verleger bekommen eine Sonderbehandlung

    Die Zeitungen und Zeitschriften verlangen nichts weiter als die gleichen Rechte, die derzeit schon die Rundfunkanstalten, Musik- und Filmproduzenten innehaben. Es geht darum die Schlechterstellung der Verlage zu beseitigen.




Bilder vom 6./7. Mai 2015

Der BDZV in Brüssel

  • EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker (l.) im Gespräch mit Moderator Peter Stefan Herbst. (© FKPH)
  • EU-Kommissar Günther Oettinger hält anlässlich der Delegiertenversammlung am 7. Mai in Brüssel eine Rede. (© FKPH)
  • BDZV-Präsident Helmut Heinen (v.l.), MEP Dietmar Köster (SPD), EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, Vizepräsident des Europäischen Zeitungsverlegerverbands ENPA Valdo Lehari jr., Staatskanzleiminister Marcel Huber und MEP Sabine Verheyen (CDU). (© FKPH)
  • Die BDZV-Abendveranstaltung in Brüssel stößt auf großes Interesse. (© FKPH)
  • BDZV-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff (v.l.), BDZV-Präsident Helmut Heinen und
    Staatskanzleiminister Dr. Marcel Huber. (© FKPH)
  • Staatskanzleiminister Dr. Marcel Huber (l.) im Gespräch mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. (© FKPH)
  • Der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei Dr. Marcel Huber begrüßt die Gäste in der Bayerischen Landesvertretung in Brüssel. (© FKPH)
  • Zu Gast in der Bayerischen Landesvertretung in Brüssel. (© FKPH)
  • BDZV-Präsident Helmut Heinen warnt in Brüssel vor einer Schwächung des Urheberrechts. (© FKPH)
  • Der BDZV-Präsident erinnert an die Erwartungen der Zeitungsverleger in Fragen des Leistungsschutzrechts und beim Datenschutz. (© FKPH)
  • Die Diskussion in Brüssel stößt auf großes Interesse. (© FKPH)
  • „Das gebietet der gesunde Menschenverstand“, sagt der Kommissionspräsident zu einem ermäßigten Steuersatz für digitale Zeitungen. (© FKPH)
  • EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker im Gespräch mit Moderator Peter Stefan Herbst, Chefredakteur der "Saarbrücker Zeitung". (© FKPH)
  • EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. (© FKPH)
  • EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker (l.) im Gespräch mit Gastgeber Dr. Marcel Huber. (© FKPH)
  • Der Vizepräsident des Europäischen Zeitungsverlegerverbands ENPA, Valdo Lehari jr., über die digitale Agenda: „Das begrüßen wir, es wäre eine bittere Pille, wenn dies scheitert.“ (© FKPH)
  • Valdo Lehari jr. und MEP Sabine Verheyen. (© FKPH)
  • Valdo Lehari jr. (v.l.) im Gespräch mit MEP Sabine Verheyen (CDU), Moderator Peter Stefan Herbst und MEP Professor Dietmar Köster (SPD). (© FKPH)
  • MEP Professor Dietmar Köster (SPD). (© FKPH)
  • EU-Kommissar Günther Oettinger zu Gast bei der BDZV-Delegiertenversammlung. (© FKPH)
  • BDZV-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff, EU-Kommissar Günther Oettinger und BDZV-Präsident Helmut Heinen. (© FKPH)
  • BDZV-Präsident Helmut Heinen bei der Delegiertenversammlung in Brüssel. (© FKPH)
  • BDZV-Delegiertenversammlung in Brüssel. (© FKPH)
  • (© FKPH)

Ziele

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    Mehrwertsteuersatz

    Der reduzierte Mehrwertsteuersatz muss auch auf digitale Presseprodukte ausgedehnt werden.

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    Netzneutralität

    Die Auffindbarkeit von Inhalten der Zeitungshäuser muss in allen Netzen durch geeignete Maßnahmen zur Sicherung der Netzneutralität und der Suchmaschinenneutralität sichergestellt werden.

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    Medienordnung

    Die Medienordnung muss in Zukunft so ausgerichtet sein, dass die Investition der Zeitungen in meinungsbildende Qualitätsinhalte belohnt wird.

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    Datenschutz

    Datenschutzregelungen dürfen nicht dazu führen, dass Beschränkungen der Kommunikationsmöglichkeiten mit den Nutzern der gedruckten wie auch elektronischen Produkte für Zeitungsverlage entstehen.

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    Audiovisuelle Medien

    Die bestehenden Regelungen für audiovisuelle Medien dürfen nicht zu Beschränkungen der Freiheit der Presseangebote unter Einschluss ergänzender Videos ausgeweitet werden.

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    Keine weiteren Werbebeschränkungen

    Es darf keine weiteren Werbebeschränkungen im Zeitungsbereich geben. Bestehende Restriktionen sind zu überprüfen.

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    Gebühren finanzierte Angebote

    Gebühren finanzierte Angebote dürfen nicht dazu führen, dass die frei finanzierte Presse im Wettbewerb benachteiligt wird.

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    Urheberrecht

    Das Urheberrecht muss sicherstellen, dass die Verlage grundsätzlich über das "Ob" und "Wie" der Vermarktung von Presseprodukten entscheiden können.

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