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Der BDZV im Überblick

Das Haus der Presse in Berlin.

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) vertritt seit seiner Gründung 1954 in Bonn als Spitzenorganisation die Interessen der Zeitungsverlage in Deutschland. Mit ihren Print- und Digitalausgaben sowie über die Websites erreichen die Zeitungen in Deutschland täglich mehr als 50 Millionen Menschen. Damit ist Deutschland der größte Zeitungsmarkt Europas und der fünftgrößte der Welt. Die Zeitungsbranche ist außerdem mit Abstand der größte Arbeitgeber für Journalismus in Deutschland.

Über seine zehn Landesverbände gehören dem BDZV 281 Tageszeitungen mit einer Gesamtauflage von 13,7 Millionen verkauften Exemplaren sowie 13 Wochenzeitungen mit knapp einer Million verkauften Exemplaren an. (Stand 8/2016)

Der Bundesverband, der seinen Sitz in Berlin hat, entstand durch den Zusammenschluss des Gesamtverbands der Deutschen Zeitungsverleger (der Organisation der Lizenzträger) und des Vereins Deutscher Zeitungsverleger, der die 1933 unterbrochene Tradition der 1894 gegründeten ersten großen Verlegerorganisation fortsetzte.

Die Aufgaben, die die Gründer dem BDZV aufgetragen und in der Satzung niedergelegt haben, basieren auf den Erfahrungen, Bestrebungen und Zielen seiner Vorläuferorganisationen. Der BDZV bezweckt die Wahrung und Vertretung der gemeinsamen ideellen und wirtschaftlichen Interessen der Verlage. Zu seinen Aufgaben gehören insbesondere:


• Die Wahrung der Unabhängigkeit der deutschen Zeitungen.
• Die Wahrung und Förderung des Ansehens der Zeitungsverlage in der Öffentlichkeit und deren Vertretung gegenüber Bundesregierung, Bundestag, Behörden und Organisationen.
• Die Wahrung der publizistischen Aufgabe der deutschen Zeitungsverleger.
• Die Förderung der Ausbildung des Nachwuchses in den Zeitungsverlagen.
• Die Führung von Verhandlungen in sozialrechtlichen Angelegenheiten und der Abschluss von Tarifverträgen.

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger hat die Rechtsform eines eingetragenen Vereins (e.V.), Organe sind das Präsidium und die Delegiertenversammlung.

Die Tochtergesellschaften

ZV Akademie

Mit einer Vielzahl an Fachkonferenzen, Workshops, Seminaren und einem umfassenden Buchprogramm ist die ZV Akademie DAS Leistungszentrum der Zeitungsverlage in Sachen Ausbildung, Weiterbildung, Training. Mehr als 1.000 Mitarbeiter aus allen Verlagsbereichen - vom Azubi bis zum Topentscheider - besuchen jährlich die Veranstaltungen der ZV. Damit ist die Akademie das ideale Netzwerk für Know-how-Transfer und Austausch. Hier trifft sich die Branche. Eines der Highlights: Der Multimediakongress Zeitung Online, der seit 2012 unter dem Namen Zeitung Digital firmiert.

Mehr unter www.zvakademie.de.

Zeitungs Marketing Gesellschaft

Am 1. Juli 1997 wurde die Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG) mit Sitz in Frankfurt gegründet, in der die Marketingaktivitäten der Zeitungen in Deutschland gebündelt werden. Die bislang durch die Regionalpresse und deren Tochtergesellschaft gzm (Gesellschaft für Zeitungsmarketing) und dem BDZV geleisteten Marketingaktivitäten wurden in der neuen BDZV-Tochter ZMG zusammengefaßt, um Synergieeffekte auszunutzen und an Schlagkraft zu gewinnen. Seit ihrer Gründung ist die ZMG für das Anzeigenmarketing zuständig.

Details unter www.zmg.de.

jule GmbH

Im Jahr 2015 geht die jule GmbH in das fünfte Geschäftsjahr und engagiert sich weiterhin für die Aktivitäten im Jugendbereich der Verlage.  Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich über die Beiträge der teilnehmenden Verlage. Ziel der von BDZV und TBM Marketing GmbH gegründeten Initiative ist es, die Mitgliedsverlage mit Informationen rund um das Zukunftsthema junge Leser zu versorgen und die Verlage miteinander zu vernetzen. Erfolgreiche Projekte sollen möglichst kopiert und adaptiert sowie der Austausch zwischen den Häusern gefördert werden. Aktuelle Informationen finden Sie hier: www.junge-leser.org

dpa-Timeline

Verbands- und Mediengeschichte in Texten und Bildern

BDZV im Haus der Presse

Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V.
Markgrafenstraße 15
D-10969 Berlin

Telefonzentrale: 030/726298-0