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Alle Nominierten 2015

Kurzporträts der vorgeschlagenen Kandidaten/Organisationen alphabetisch geordnet nach dem Titel der Zeitung.

Augsburger Allgemeine, vorgeschlagen: Wolfgang Groß / Gründer und Chef von Humedica

Wolfgang Groß hat als gelernter Krankenpfleger vor 35 Jahren in Kaufbeuren die Hilfsorganisation Humedica in einer Garage gegründet. Daraus ist eine international tätige und weltweit anerkannte Organisation geworden, die es vor allem schafft, bei Katastrophen immer als erste mit Ärzteteams vor Ort zu sein, weil sie eben genau die Größe hat, um noch flexibel, aber professionell zu sein.

Mehr Informationen hier: www.humedica.org

Dresdner Neueste Nachrichten, vorgeschlagen: Elisabeth Ehninger / Vorsitzende Dresden - Place to be e.V.

Der von Elisabeth Ehninger gegründete Verein fördert in erster Linie die Willkommenskultur Dresden, indem er Paten akquiriert und diese an Neu-Dresdner vermittelt, die aus dem Ausland kommen, um ihnen eine leichtere Integration zu ermöglichen. Neben der Patenarbeit ist es dem Verein mit mittlerweile drei Aktionen gelungen, der (Welt-) Öffentlichkeit ein Bild zu vermitteln, dass Dresden als weltoffen und tolerant zeigt und nicht als eine Stadt, in der eine breite Mehrheit das Gedankengut der Pegida-Bewegung teilt. Diese Aktionen waren: 1. Das Konzert "Offen und bunt - Dresden für alle" im Januar auf dem Neumarkt, für das Künstler wie Herbert Grönemeyer, Wolfgang Niedecken, Sebastian Krumbiegel, Tony Krahl u.v.m. gewonnen werden konnten. 2. Die Bürgerkonferenz "Offen und bunt - Dresden für alle" im März im Kongresszentrum DD, bei der man sich informieren und inhaltlich zur Flüchtlings- und Zuwanderungspolitik austauschen konnte. 3. "Dresden isst bunt - ein Gastmahl für alle" im Juni auf dem Dresdener Altmarkt, bei dem einheimische und ausländische Mitbürger zusammenkamen, miteinander die selbstgefertigten Speisen verzehrten, musizierten, ins Gespräch kamen und einander kennlernten.

Mehr Infos: www.dresden-place-to-be.de

Husumer Nachrichten, vorgeschlagen: Arno Bammé

Arno Bammé geht es immer um die Sache, nicht um die Person. Dabei hätte der emeritierte Professor für die Didaktik der Weiterbildung an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und Leiter des Instituts für Technik- und Wissenschaftsforschung an der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (Klagenfurt-Graz-Wien) allen Grund für ein bisschen Personenkult. Denn seine Umtriebigkeit als Forscher sucht Ihresgleichen. Aber statt sich auf seiner Lebensleistung auszuruhen, macht der 71-Jährige da weiter, wo er mit dem Studium an der Freien Universität Berlin begonnen hat. Bammés Forschungsfelder beginnen dort, wo sich andere - bisweilen kopfschüttelnd - ab- und angenehmeren Dingen des Lebens zuwenden. Seit Jahrzehnten hat er ein Haus in Oldenswort auf der Halbinsel Eiderstedt. Und so wie der Sozialwissenschaftler in ihm beharrlich das Verhältnis von Soziologie und Technik zu ergründen sucht oder als Fachvorstand der Sektion Abendländische Epistemologie (Erkenntnistheorie) beim Amt für unlösbare Probleme(!) nach den Bedingungen von begründetem Wissen fragt, so schürft er in Nordfriesland seit Jahrzehnten nach dem kulturellen Erbe einer vermeintlich randständigen Region.

Mehr Infos: http://www.verlagsgruppe.de/bamme-arno.html

Mittelbayerische Zeitung, vorgeschlagen: Prof. Dr. Reinhard Andreesen

Prof. Dr. Reinhard Andreesen steht der Leukämiehilfe Ostbayern e.V. seit deren Gründung im Jahr 2000 vor. Der Verein unterstützt Hilfsprojekte in ganz Ostbayern. Andreesen war Direktor des Regensburger Centrums für Internistische Onkologie des Universitätsklinikums Regensburg. 2013 ging er in den Ruhestand und engagierte sich mehr denn je für die Leukämiehilfe. Er veranstaltet u.a. seit 1999 jährlich einen Leukämielauf (über 3000 Teilnehmer). Sein neuestes Projekt ist das sogenannte Patientenhaus für Patienten mit weiter Anreise und für Angehörige stationärer Patienten. Es soll bis 2018 in unmittelbarer Nähe zur Uniklinik Regensburg entstehen und wird drei Millionen Euro kosten.

Mehr Infos: http://www.mittelbayerische.de/bayern/bundesverdienstkreuz-fuer-prof-andreesen-21704-art1131882.html

Nordsee-Zeitung, vorgeschlagen: Harry Wallis

Harry Wallis ist als ehrenamtlicher Müllsammler ein Vorbild für viele andere Bürger. Sein regelmäßiger Einsatz - trotz Arthrose legt der 61-Jährige seit knapp sieben Jahren täglich rund 20 Kilometer zurück - führt immer wieder vor Augen, dass das Umweltbewusstsein in der Bevölkerung nicht sonderlich ausgeprägt ist. Harry Wallis legt der Wegwerf-Gesellschaft den Finger in die Wunde. Sein zivilgesellschaftliches Engagement ist darüber hinaus ein nachahmenswerter Beitrag für den Natur- und Umweltschutz. Auch als Person verdient Harry Wallis den Bürgerpreis. Der "Weltenbummler" mit gebrochenem Lebenslauf - aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen in Berlin, als Tierpfleger und Mitarbeiter in Zirkusunternehmen weit rumgekommen, zudem Gelegenheitsboxer - saß Anfang der 90er Jahre wegen diverser Banküberfälle neun Jahre im Gefängnis. Seine Kraft und sein unbedingter Wille, wieder in die Gesellschaft zurückzukehren, ist für uns ein weiterer Grund, Harry Wallis zu nominieren. Harry Wallis lebt das Prinzip des "Stehaufmännchens" - seine ungebrochene Freude am Leben - gepaart mit reumütiger Demut gegenüber Gott - ist vorbildhaft.

Mehr Infos: http://www.nordsee-zeitung.de/cuxland_artikel,-%E2%80%9EMuell-einsammeln-ist-mein-Leben%E2%80%9C-_arid,1636333.html

Pfälzischer Merkur, vorgeschlagen: Felix Finkbeiner

Felix Finkbeiner ist trotz seiner Jugend ein altgedienter Umweltaktivist und Klimaretter - schreibt National Geogrphic über den aus Pähl stammenden Begründer der Kinderinitiative Plant fortheplanet. Ausländische Zeitungen haben ihn "Environmental Superstar" genannt, das Magazin Focus zählt ihn zu den 100 einflussreichsten Deutschen. Schon als Neunjähriger hat er seine Umweltorganisation gegründet, das Ziel: Mit jungen Mitstreitern will er in jedem Land der Erde eine Million Bäume pflanzen, damit bei Kindern und Erwachsenen ein Bewusstsein für globale Gerechtigkeit und den Klimawandel schaffen und letzteren aktiv durch Baumpflanzaktionen bekämpfen. Jeder gepflanzte Baum wird von den Schülern zum Symbol für Klimagerechtigkeit ernannt. Die Initiative wurde 2007 ins Leben gerufen. Als er vor den Vereinten Nationen sprach, traf er die kenianische Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai, die mit ihrer Bewegung "The Green Belt Movement" in 30 Jahren ca. 30 Millionen Bäume in Afrika pflanzte.
Mehr Infos: http://www.sonnenseite.com/de/umwelt/felix-finkbeiner-ist-europaeer-des-jahres-2015.html

Volksstimme, vorgeschlagen: Markus Nierth / ehem. Orts-Bürgermeister von Tröglitz

Markus Nierth warb als ehrenamtlicher Orts-Bürgermeister für die Aufnahme von Flüchtlingen. Er war deshalb heftigen Anfeindungen ausgesetzt, u.a. wollte die NPD vor seinem Privathaus demonstrieren. Nierth trat zurück, weil er sich vom Landratsamt im Stich gelassen fühlte, dass die Demo nicht untersagte. Er löste durch seinen Rücktritt eine weitreichende Diskussion um die Bedeutung ehrenamtlicher Kommunalpolitiker und deren Schutz aus. Er beförderte die Auseinandersetzung mit der Frage, wie ein Gemeinwesen mit seiner Verantwortung gegenüber schutzsuchenden Flüchtlingen und gegenüber der eigenen Bevölkerung umgeht.

Mehr Infos: http://www.sueddeutsche.de/politik/ruecktritt-von-buergermeister-nierth-ich-fuehle-mich-im-stich-gelassen-1.2385095

Braunschweiger Zeitung, vorgeschlagen: (auch Gifhorner Rundschau, Peiner Nachrichten, Salzgitter Zeitung, Wolfenbütteler Zeitung, Wolfsburger Nachrichten) vorgeschlagen: Ehepaar Christel Ende & Dietmar Bernd Kühl / Kulturverein Schandelah

Christel Ende und Dietmar Bernd Kühl zeigen beispielhaft, wie Flüchtlinge nicht nur willkommen geheißen werden sollten, sondern wie sie auch erfolgreich in den Alltag integriert werden können. Das Ehepaar hilft nicht nur bei der Integration von Flüchtlingen, die beiden leben dies. Viele Flüchtlinge in Schandelah haben bei ihnen ein Zuhause und eine Familie gefunden, in der sie herzlich aufgenommen sind und nach Kräften gefördert werden. Damit geben Christel Ende und Dietmar Bernd Kühl ein Beispiel für uns alle. Frau Ende und Herr Kühl gehören zum Kreis der ehrenamtlichen Helfer, die - organisiert durch den Kulturverein Schandelah - in Schandelah jeweils montags und mittwochs Deutschunterricht für Flüchtlinge anbieten.  

Mehr Infos: www.kulturverein-schandelah-ev.de oder http://www.braunschweiger-zeitung.de/gemeinsam/und-ploetzlich-ist-lampedusa-ganz-nah-id1798185.html

Frankfurter Rundschau, vorgeschlagen: Arbeitskreis Asyl in Friedrichsdorf (AK Asyl)

Den AK Asyl gibt es schon seit den frühen 90ern,  er kümmert sich nun schon um die zweite große Welle von Flüchtlingen. Der AK bindet und bündelt auf eine völlig unaufgeregte Art und Weise alle Hilfsangebote für Flüchtlinge in der Kleinstadt Friedrichsdorf. Es ist Vermittler zwischen unterschiedlichen Institutionen, z.B. den hier sehr aktiven Kirchen, der Stadt und Einzelpersonen. Er ist immer Ansprechpartner für alles, was mit Flüchtlingen in der Stadt zu tun hat. Dem AK ist es gelungen, sehr früh eine umfassende Akzeptanz in der Bevölkerung für die Belange der Flüchtlinge zu schaffen.  Außerdem hat AK in jüngster Zeit zweimal ein Kirchenasyl mit organsiert und viele, sehr individuelle Hilfsangebote ermöglicht. Alle paar Wochen organsiert der AK einen Willkommenscafé, bei dem sich Flüchtlinge und Bürger treffen. -
 
Mehr Infos: http://www.fluechtlingshilfe-htk.de/vor_ort/27

Märkische Allgemeine Zeitung, vorgeschlagen: Barbara Mathies

Die Großbeerenerin Barbara Mathies hat sich über Monate und gegen alle bürokratischen Hürden dafür stark gemacht, dass der Pakistani Anous Masih (22) als erster Flüchtling im Kreis Teltow-Fläming eine Lehre beginnen kann, er wird jetzt in Bestensee (LDS) Bäcker. Das Problem daran war, dass der Ausbildungsbetrieb im Nachbarkreis seines Übergangswohnheims  lag (Residenzpflicht). Außerdem gehört Barbara Matthies zu den Gründern des Vereins Flüchtlingshilfe Großbeeren e.V.

Mehr Infos: www.willkommen-in-grossbeeren.de/Verein oder http://www.maz-online.de/Lokales/Teltow-Flaeming/Fluechtling-darf-in-Nachbarkreis-ziehen

Neue Osnabrücker Zeitung, vorgeschlagen: Simone und Bernhard Guido

"Mädchen" und "nicht behindert" hatten Simone und Bernhard Guido als Wunsch auf dem Pflegekind-Formular des Jugendamts angekreuzt. Zur Betreuung bekam die Familie aus Quakenbrück im Osnabrücker Land: Tim. Einen Jungen, ein Frühchen mit Down-Syndrom und einem Schicksal, das den Knirps bald bundesweit bekannt machen sollte. Tim ist das "Oldenburger Baby", das seine eigene Abtreibung überlebte. In diesem Sommer wurde er 18 Jahre alt.
Als Tims leibliche Mutter erfahren hatte, dass das Kind Trisomie 21 haben würde, ließ sie eine Spätabtreibung in der 25. Schwangerschaftswoche vornehmen. Aber der Säugling überlebte die eingeleitete Geburt. Er starb auch nicht in den ersten Stunden danach, obwohl er lediglich in ein Tuch gewickelt und einen halben Tag lang nicht versorgt worden war.  Seither lebt Tim bei der Familie Guido. Mit Melissa (15 Jahre alt) und Naomi (elf) nahm das Ehepaar Guido später noch zwei Mädchen mit Down-Syndrom als Pflegekinder auf. Hinzu kommen zwei leibliche Kinder. Mit seinem Engagement steht das Ehepaar stellvertretend für viele Pflegefamilien, die benachteiligten Kindern ein Zuhause und eine Zukunft bieten.

Mehr Infos: http://www.noz.de/archiv/vermischtes/artikel/61246/tim-hat-unser-leben-auf-den-kopf-gestellt

Nürnberger Zeitung, vorgeschlagen: Jean Francois Drozak

Jean Francois Drozak veranstaltet in Projektwochen Workshops an Schulen mit einem hohen Anteil an Migrantenkindern. Die Jugendlichen sind dabei angehalten, sich am kommunalpolitischen Diskurs zu beteiligen. Die Schüler führen Interviews mit direkt betroffenen Menschen. Aus diesen Interviews werden mit den Methoden des brasilianischen Theatermachers Augusto Boal Fragen und Antworten in theatrale Szenen umgesetzt und dem Integrationsrat der Stadt, den Eltern und Lehrern an den jeweiligen Schulen präsentiert. Eine weitere Gruppe begleitet die Arbeit ihrer Mitschüler journalistisch. In der Praxis sah das so aus, dass Redakteurinnen der Nürnberger Zeitung einen Workshop leiteten und mit den Schülerinnen und Schülern eine Zeitungsseite gestalteten. Auf diese Weise erfährt auch eine breite Leserschaft von Migrantenbiografien, die sich sehen lassen können.

Mehr Infos: www.kunstduenger-nuernberg.de

Saarbrücker Zeitung, vorgeschlagen: Til Schweiger

Til Schweiger hat mit seinem Verhalten und seinen Äußerungen in der Flüchtlingsdebatte Mut und Zivilcourage bewiesen. Auch wenn sein Ton gelegentlich kritisiert wurde, hat doch gerade seine deutliche Positionierung eine breite Debatte entfacht und andere ermutigt, sich ebenfalls öffentlich und klar zu äußern. Seine spontan neu gegründete  gemeinnützige Stiftung  soll die Chancen benachteiligter Kinder und Jugendlicher in der Gesellschaft sowie ihre Teilhabe an Bildung und sozialer Integration verbessern.

http://tilschweigerfoundation.de/

sh:z Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag GmbH & Co. KG, vorgeschlagen: Dietmar Ruhfus

Dietmar Ruhfus ist zum Menschen des Jahres 2013 in Eckernförde gewählt worden und landete landesweit auf dem 2. Platz. Er setzt sich aus persönlicher Betroffenheit - sein Bruder Thomas ist daran erkrankt - in vorbildlicher Weise für die Aufklärung und den Kampf gegen den Augenkrebs ein und hat 2013 mit seinem Fahrrad eine Augenlicht-Spendentour von Flensburg bis Füssen absolviert und auf den Stationen Spenden für die Kinderaugenkrebsstiftung gesammelt. Auch nach seiner Wahl hat er sich weiter engagiert und inzwischen sehr viel Geld für die Bekämpfung.

Internet: http://www.shz.de/lokales/eckernfoerder-zeitung/ein-mann-wirbt-fuer-das-augenlicht-id82182.html oder http://www.augenlicht-spendentour.de/

Wilhelmshavener Zeitung, vorgeschlagen: Angelika Reichelt, Wilhelmshaven

Aus kleinsten Anfängen heraus hat Angelika Reichelt in Wilhelmshaven und der Gemeinde Sande ein Unternehmen mit internationaler Bedeutung aufgebaut, das sie mit ihrem Ausscheiden aus dem Betrieb mit 65 Jahren im Jahr 2010 mit über 200 Mitarbeitern an einen Schweizer Konzern verkauft hat. Aus dem Verkaufserlös heraus unterstützt sie seither als großzügige Mäzenatin eine Vielzahl von Projekten in Stadt und Region und beweist damit bürgerliches Engagement der Extraklasse. Mit einem Millionen-Betrag von Frau Reichelt wurde der Neubau eines Kinder- und Jugendhospizes in Wilhelmshaven ermöglicht, das vor einem Jahr in Betrieb gegangen ist und den Namen der Sponsorin trägt.
Aktuell baut Frau Reichelt  ein historisches Lagerhaus am Hafen um. Sie erhält damit ein für das Stadtbild wichtiges historisches Gebäude  und - besonders wichtig für das Kulturleben in der Stadt - schafft in dem Gebäude eine Spielstätte/Bühne für das "Junge Theater", einer Einrichtung der Landesbühne Nord-Niedersachsen, die in Wilhelmshaven beheimatet ist.    

Mehr Infos: http://www.kinderhospizwilhelmshaven.de/kinder-und-jugendhospiz.html

Nordbayerischer Kurier, vorgeschlagen: Christel Stein

Christel Stein ist eine der stillen Helferinnen in unserem Land. Eine Ehrenamtliche, deren Engagement getragen ist von purer Menschenliebe. Seit über 30 Jahren engagiert sich die jetzt 74-Jährige in der Flüchtlingsarbeit. In Bayreuth gründete sie einen privaten Kreis, der sich seit 1992 um die Integration von Asylbewerbern kümmerte und inzwischen als Verein "Bunt statt Braun" weit über Bayreuth hinaus Wirkung hat - zum einen durch seine Arbeit für Flüchtlinge (mit Sprachkursen, Behördenbegleitung, Näh- und Gartengruppen etc.) und zum anderen als engagierter Kämpfer gegen Neonazis, die in Oberfranken immer wieder mal virulent sind.
Christel Stein hat zwar inzwischen die Leitung des Vereins abgegeben, engagiert sich aber persönlich immer noch stark und ist Vorbild für viele Menschen in Bayreuth und Umgebung, die sich für schwächere Menschen engagieren.
Mehr Infos: http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/bayreuth-die-stadt-zeichnet-bunt-statt-braun-aus_333096 oder http://www.buntstattbraun-bt.de/

Ostsee-Zeitung, vorgeschlagen: Reem Sahwil

Reem Sawil aus Rostock hat sich zwar nicht bewusst für andere Menschen engagiert. Durch ihr Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer Rostocker Schule hat die 14-jährige Palästinenserin aber vermutlich mehr für Migranten in Deutschland erreicht als viele Politiker in ihren Sonntagsreden. Indem sie der Kanzlerin unter Tränen und in einwandfreiem Deutsch ihre Angst vor Abschiebung in den Libanon schilderte, lenkte sie den Blick der weltweiten Öffentlichkeit auf die aktuelle Flüchtlingsproblematik und auf die Frage des Bleiberechts für gut integrierte Ausländer.

Mehr Infos: http://www.welt.de/vermischtes/article144462557/So-sieht-das-beruehmte-Fluechtlingsmaedchen-die-Welt.html

Passauer Neue Presse, vorgeschlagen: Helferkreis Salzweg

Engagierte Menschen aus Gemeinde und Pfarreien haben Ende 2013 im Salzweger Rathaus einen Asylbewerber-Helferkreis ins Leben gerufen. Sein Anliegen ist es, den Flüchtlingen ein positives Ankommen zu ermöglichen. Rund 80 Asylbewerber leben derzeit im "Salzweger Hof", darunter rund 30 Kinder. Für sie hat der ehrenamtliche Helferkreis unter der Leitung von Christian Domes, dritter Bürgermeister, eine Kinderbetreuung eingerichtet. Der Helferkreis sorgt für eine umfassende Betreuung der Asylbewerber.

Mehr Infos: http://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/flyer2neu_asylbewerber-salzweg.pdf oder http://www.pnp.de/region_und_lokal/stadt_und_landkreis_passau/passau_land/1410016_Asylbewerber-suchen-Jobs-Zum-Nichtstun-verdammt.html

Viechtacher Bayerwald-Bote, vorgeschlagen: Dr. Ing. Wolfgang Schlüter, Viechtach

Der ehemalige Leiter des Geodätischen Observatoriums Wettzell engagiert sich seit Jahren im Bereich Umwelt in vielfältiger Art und Weise für seine Mitmenschen. Frei von Dogmatik und vor allem von Parteipolitik tritt Dr. Schlüter für ökologische Verbesserungen zum Wohl der Allgemeinheit ein, und dies ehrenamtlich und ohne kommerzielle Eigeninteressen. So ist er Initiator und Gründungsvorsitzender des Bahnfördervereins Gotteszell-Viechtach, dem es mit politischer Hilfe gelang, für die ruhende Bahnverbindung von und nach Viechtach wieder einen Probebetrieb zu erreichen, der 2016 starten und möglichst in einen Dauerbetrieb übergehen soll. Dazu veranstaltete Schlüter zahlreiche Aktionen und Infoveranstaltungen und setzte sich teilweise böser Kritik Seiten der Bahngegner aus. Letztlich wurde der Beschluss des Landkreises bei einem Bürgerentscheid bestätigt. Weitere Aktivitäten des Vorgeschlagenen erfolgen als Vorsitzender des Agenda-21-Arbeitskreises, für den er Vorträge zu Themen wie Klärschlammentsorgung, Erzeugung und Speicherung von PV-Strom oder Energieeinsparung organisiert. Sein Engagement besteht bereits seit vielen Jahren und nahm mit dem Eintritt in den Ruhestand nochmals zu.