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Bundestagspräsidentin und Zeitungsverleger ehren Sieger des Schülerwettbewerbs

18. September 1998

Mehr als 700 Gäste bei Festveranstaltung "Aufbruch zur Freiheit" in der Frankfurter Paulskirche

Die Präsidentin des Deutschen Bundestages, Rita Süssmuth, hat am 18. September 1998 in Frankfurt/Main dazu aufgerufen, Jugendlichen die Bedeutung der freiheitlichen Grundrechte näherzubringen. Es müsse die gemeinsame Aufgabe von Politik, Medien, Schule und Elternhaus sein, die nachwachsende Generation mit den "Bausteinen der Demokratie" eng vertraut zu machen, sagte die Präsidentin bei einem Festakt des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger in der Frankfurter Paulskirche.

 

Gemeinsam mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Hans-Wolfgang Pfeifer, ehrte Frau Süssmuth vor mehr als 700 geladenen Gästen aus Verlagen, Wirtschaft, Politik sowie Schülern aus allen Teilen der Bundesrepublik die Sieger des Schülerwettbewerbs der Zeitungen "Aufbruch zur Freiheit".

Mit dem bundesweiten Text- und Fotowettbewerb beteiligten sich die Zeitungen an den Aktivitäten rund um den 150. Jahrestag der Gründung des ersten deutschen Parlaments. Insgesamt 70 Verlage hatten den Schülerwettbewerb zunächst auf lokaler und regionaler Ebene ausgeschrieben. Die jungen Leute verfaßten Texte zur Frage "Was geschah 1848 in Eurer Heimat?" oder fingen "Momente der Freiheit" mit der Kamera ein. Rund 3.000 Schulen nahmen teil. Aus den lokalen/regionalen Siegern wurden die vier nationalen Preisträger sowie ein Sonderpreis ermittelt. Außerdem wurden acht Belobigungen von der nationalen Jury ausgesprochen.

Hans-Wolfgang Pfeifer hob in seiner Rede hervor, daß die Auseinandersetzung mit der Geschichte zwar keine Gebrauchsanleitung für die Vermeidung von Fehlern und Krisen liefere. Doch habe sie eine herausragende Bedeutung im Bildungssystem demokratischer Gesellschaften. Die Revolution von 1848 bezeichnete Pfeifer als eine der "seltenen Sternstunden unserer Geschichte". Die freiheitlichen und demokratischen Entwürfe des Paulskirchenparlaments hätten die Weimarer Reichsverfassung und vor allem das Grundgesetz stark beeinflußt.

Beim nationalen Schülerwettbewerb errang den mit jeweils 2.000 Mark dotierten ersten Preis in der Kategorie "Text" in der Altersklasse zehn bis 14 Jahre die Klasse 7 e des Leibniz-Gymnasiums Frankfurt für die von der "Frankfurter Neuen Presse" eingereichte Arbeit "Freiheitsakte". In der Altersgruppe 15 bis 19 Jahre war Jan Liebold vom Buchenberg-Gymnasium Erfurt mit einer auf CD-ROM produzierten Arbeit "Die Revolution 1848 in Erfurt und Umgebung" ("Thüringer Allgemeine", Erfurt) erfolgreich. Ein Sonderpreis (1.000 Mark) ging an 16 Schüler des Jahrgangs zwölf der Jakob-Grimm-Schule Rotenburg/Fulda für ihren Text "Hier geht es wieder drüber und drunter. Mit Äxten die ganze Nacht. Rotenburg 1848, Schauplatz antijüdischer Exzesse" ("Hessische/ Niedersächsische Allgemeine", Kassel). Den ebenfalls mit 2.000 Mark dotierten ersten Platz bei den Fotoarbeiten errang in der Altersgruppe 10 bis 14 Jahre Magdalena Völker vom Franz-Ludwig-Gymnasium in Bamberg für ihre Arbeit "Pflanze im Asphalt". Dieses Foto hatte der "Fränkische Tag" in Bamberg eingereicht. Erfolgreich in der Altersgruppe 15 bis 19 Jahre war die Foto-AG des Scheffel-Gymnasiums Lahr mit ihrem Plakat "Sehen - Hören - Sagen" ("Lahrer Zeitung").

Die Preise im Zeitungswettbewerb "Aufbruch zur Freiheit" sind vergeben worden

Pressemitteilung vom 21. August 1998

Schülerinnen und Schüler aus Frankfurt, Erfurt, Kassel, Bamberg und Lahr waren erfolgreich

Vier erste Preise, einen Sonderpreis sowie acht "lobende Erwähnungen" hat am 21. August 1998 in Bonn die nationale Jury beim Schülerwettbewerb des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger "Aufbruch zur Freiheit" vergeben. Ausgezeichnet wurden herausragende Text- und Fotobeiträge zum Thema "Was geschah 1848 in meiner Heimat?" beziehungsweise "Fangt Momente der Freiheit mit der Kamera ein". Anlaß des Wettbewerbs war der 150. Jahrestag des Zusammentritts des ersten deutschen Parlaments in der Frankfurter Paulskirche.

Nachdrücklich würdigte die Jury die hohe Qualität der Wettbewerbsbeiträge. Jury-Mitglied Prof. Klaus Ring, Vorsitzender der "Stiftung Lesen", erklärte, der Wettbewerb sei der beste Beweis, daß "man Schüler auch heute noch motivieren kann, sorgfältig zu arbeiten und phantasievoll zu schreiben".

In der Kategorie Text errang den mit jeweils 2.000 Mark dotierten ersten Preis in der Altersklasse zehn bis 14 Jahre die Klasse 7 e des Leibniz-Gymnasiums Frankfurt für die von der "Frankfurter Neuen Presse" eingereichte Arbeit "Freiheitsakte". In der Altersgruppe 15 bis 19 Jahre war Jan Liebold vom Buchenberg-Gymnasium Erfurt mit einer auf CD-ROM produzierten Arbeit "Die Revolution 1848 in Erfurt und Umgebung" ("Thüringer Allgemeine", Erfurt) erfolgreich. Ein Sonderpreis (1.000 Mark) ging an 16 Schüler des Jahrgangs 12 der Jakob-Grimm-Schule Rotenburg/Fulda für ihren Text "Hier geht es wieder drüber und drunter. Mit Äxten die ganze Nacht. Rotenburg 1848, Schauplatz antijüdischer Exzesse", ("Hessische/Niedersächsische Allgemeine", Kassel).

Den ebenfalls mit 2.000 Mark dotierten ersten Platz bei den Fotoarbeiten errang in der Altersgruppe zehn bis 14 Jahre Magdalena Völker vom Franz-Ludwig-Gymnasium in Bamberg für ihre Arbeit "Pflanze im Asphalt". Dieses Foto hatte der "Fränkische Tag" in Bamberg eingereicht. Erfolgreich in der Altersgruppe 15 bis 19 Jahre war die Foto-AG des Scheffel-Gymnasiums Lahr mit ihrem Plakat "Sehen - Hören - Sagen", ("Lahrer Zeitung").

Eine "lobende Erwähnung" fanden die Arbeiten von: Ingmar und Patrick Epstein, Gymnasium Gernsheim ("Darmstädter Echo"); Katharina Bach, Erding ("Süddeutsche Zeitung"); Sebastian Jensen, ("Kieler Nachrichten"); 15 Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 - 10 der Georg Weerth-Oberschule, Berlin ("Berliner Zeitung"); die Geschichtswerkstatt des Friedrichs-Gymnasiums in Kassel ("Hessische/ Niedersächsische Allgemeine"); Diana Koblynski und Karin Guill vom Vincent Lübeck-Gymnasium ("Buxtehuder/Altländer Tageblatt") sowie die Fotoarbeiten der 9. Klasse der Deutschen Schule Johannes Gutenberg in Sydney ("Berliner Zeitung") und der Wahlpflichtkurs Fotografie des Schulzentrums Dörpen ("Neue Osnabrücker Zeitung").

Neben Klaus Ring gehörten der nationalen Jury der Frankfurter Historiker Prof. Lothar Gall, die Chefredakteurin des "Westfälischen Anzeigers" in Hamm, Dr. Monika Zimmermann, der Chefredakteur der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung", Dr. Wolfgang Mauersberg, sowie der prominente Bonner Pressefotograf Jupp Darchinger an.

An dem Schülerwettbewerb "Aufbruch zur Freiheit" der deutschen Zeitungen haben etwa 3.000 Schulen und rund 70 Verlage teilgenommen. Zunächst ermittelten die beteiligten Zeitungen die Sieger auf lokaler/regionaler Ebene. Die Preisverleihung findet am 18. September in der Frankfurter Paulskirche statt. Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth wird die Festansprache halten. Die Veranstaltung endet mit einer großen "Freiheits-Revue".

Bundesweiter Wettbewerb "Aufbruch zur Freiheit"/ 45.000 Schüler reisen mit der Deutschen Bahn zur Schirn-Ausstellung nach Frankfurt

Pressemitteilung vom 11. Mai 1998

Die deutschen Zeitungen beteiligen sich mit einem bundesweiten Text- und Fotowettbewerb zum Thema "Aufbruch zur Freiheit" an den Aktivitäten rund um den 150. Jahrestag des Zusammentritts des ersten deutschen Parlaments in der Frankfurter Paulskirche. 1848 wurden hier erstmals die bürgerlichen Grundrechte in Deutschland kodifiziert - darunter auch das Grundrecht der Meinungs- und Pressefreiheit. Die Präsidentin des Deutschen Bundestags, Rita Süssmuth, würdigte die Aktion als ein "beispielhaftes Engagement für eine demokratisch verfaßte Gesellschaft".

Ziel des Wettbewerbs ist es, gerade bei Kindern und Jugendlichen das Demokratieverständnis und Geschichtsbewußtsein zu fördern und die Sensibilität für das hohe Gut der Pressefreiheit zu wecken. Der Aufsatz- und Fotowettbewerb wird von 65 Verlagen zunächst auf lokaler und regionaler Ebene ausgeschrieben. Dabei sollen von den Schülern entweder ein lokales Recherchethema bearbeitet werden (Was geschah 1848 in Eurer Heimat?) oder "Momente der Freiheit" mit der Kamera eingefangen werden. Aus den lokalen/regionalen Siegern werden die vier nationalen Preisträger ermittelt. Insgesamt nehmen rund 3.000 Schulen teil. Alle Sieger des Wettbewerbs werden anläßlich einer Festveranstaltung am 18. September in der Frankfurter Paulskirche geehrt. Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth hält die Festansprache.

Der Schülerwettbewerb der deutschen Zeitungen findet statt in enger Kooperation mit der Schirn Kunsthalle Frankfurt, die mit der aktuellen Ausstellung "1848 Aufbruch zur Freiheit" vom 18. Mai bis zum 18. September 1998 die Ziele und Ideale der Revolution und ihre Folgen für das politische Denken in Deutschland und Europa dokumentiert. Die Ausstellung zeigt die Vorgeschichte und die Stationen der Revolution im Spiegel herausragender zeitgenössischer Zeugnisse und beleuchtet das Erbe von 1848 bis in die Gegenwart.

Betreut wird der Schülerwettbewerb vom Institut zur Objektivierung von Lern- und Prüfungsverfahren (IZOP) in Aachen, das die Wettbewerbsunterlagen erstellte und die Lehrer auf das Projekt vorbereitet hat. Darüber hinaus erhalten rund 45.000 Schüler die Gelegenheit, die Schirn-Ausstellung während der nächsten vier Monate mit ihrer lokalen/ regionalen Zeitung zu besuchen: In Kooperation mit der Deutschen Bahn AG bieten mehr als 40 Verlage Schulklassen ab der 9. Jahrgangsstufe aus dem jeweiligen Verbreitungsgebiet eine Exkursion zur Frankfurter Ausstellung gegen einen Unkostenbeitrag von zehn Mark pro Teilnehmer (für Organisation, Eintritt und Führung) an. Eine Reihe von ausgewählten Hotels in Frankfurt am Main unterstützen das Projekt: Schüler, die einen Anfahrtsweg von mehr als dreieinhalb Stunden haben, können hier für 30 Mark übernachten. Organisiert werden die Schülerfahrten vom IZOP-Institut.