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23. Juli 1998 | Pressemitteilungen

Zeitungsverleger warnen Brüssel vor neuen Angriffen auf Werbefreiheit

Bonn, 23. Juli 1998

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat an die EU-Kommission nachhaltig appelliert, sich von sämtlichen Plänen für Werbeverbote und -restriktionen endgültig zu verabschieden. Es sei besorgniserregend, wie unsensibel die Brüsseler Bürokratie mit dem Grundrecht der Informations- und Werbefreiheit umgehe, erklärte BDZV-Präsident Wilhelm Sandmann bei einer Klausurtagung des Präsidiums des Verlegerverbandes heute in Stuttgart. Die Zeitungsverleger befürchteten - so Sandmann -, daß das Tabakwerbeverbot einen Dominoeffekt nach sich ziehe. Dagegen werde sich die Branche zur Wehr setzen.

Anlaß für den Protest der Zeitungsverleger ist die Debatte über Pläne zur Einschränkung der Autowerbung. Zwar sei es zu begrüßen, betonten die Zeitungsverleger, daß der zuständige EU-Kommissar Neil Kinnock sich von derartigen Überlegungen distanziert habe; dennoch würden die Zeitungsverlage empfindlich wie ein Seismograph die Entwicklungen in Brüssel und Straßburg verfolgen.

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