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13. August 1999 | Pressemitteilungen

Zeitungsverleger: Forderungen der Gewerkschaften sind illusorisch

Bonn, 13. August 1999

Im Vorfeld der Verhandlungen über einen neuen Gehaltstarifvertrag für die rund 17.000 Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen hat der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) am 13. August 1999 in Bonn die Forderungen von IG Medien und Deutschem Journalisten-Verband (DJV) als "völlig illusorisch" zurück gewiesen. Auch ohne die Mehrbelastungen der Verlage durch die Politik der rot-grünen Regierungskoalition sei es unverantwortlich, dass die Journalistengewerkschaften 6,5 Prozent (IG Medien) beziehungsweise sechs Prozent (DJV) mehr Gehalt verlangten.

"Die von anderen Branchen in diesem Jahr bereits getätigten Tarifabschlüsse sind wirtschaftlich kaum vertretbar und werden mit Sicherheit negative Folgen für den Wirtschafts-Standort Deutschland haben", erklärte eine Sprecherin des BDZV. Dies gelte erst recht für die neuen Länder. Vor dem Hintergrund der unterschiedlichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Ost und West seien undifferenzierte Tarifabschlüsse gerade auch im Zeitungsverlagsbereich unvernünftig. Wer dies nicht akzeptiere, riskiere eine weitere Beschädigung der Tarifautonomie.

Die bisher geltenden Tarifverträge sind zum 31. Juli 1999 ausgelaufen. Die Verhandlungen über einen neuen Gehaltstarifvertrag für Journalisten an Tageszeitungen beginnen am 17. August in Frankfurt am Main.

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