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16. Februar 2017 | Pressemitteilungen

Volontäre an Tageszeitungen: Tarifvertrag aktualisiert

Themen: Ausbildung, Tarif

Der Sozialpolitische Ausschuss des BDZV hat dem mit Deutscher Journalisten-Verband (DJV) und dju in ver.di ausgehandelten, aktualisierten Tarifvertrag für Volontärinnen und Volontäre an Tageszeitungen zugestimmt. „Nach 26 Jahren war es Zeit, die Ausbildungsinhalte an die veränderten beruflichen Anforderungen anzupassen“, erklärte dazu der Verhandlungsführer des BDZV, Georg Wallraf.

Volontariat_Symbolbild_Header.jpgKünftig würden Ausbildungsinhalte im Online-Journalismus und die Ausbildung in Redaktionsgesellschaften ebenso berücksichtigt wie die Arbeit an Newsdesks. Als ein weiteres Ausbildungsziel sei Redaktionsmanagement hinzugekommen, also die Führung von Projekten und die damit zusammenhängende Organisation der Arbeit.

Das Volontariat dauert 24 Monate. Neu ist die Möglichkeit, um weitere drei Monate zu verlängern – zur Vermittlung von Zusatzqualifikationen oder zur Ergänzung der Ausbildungsinhalte. „Dabei denken wir an zusätzliche Ausbildungsstationen beim Radio oder Fernsehen“, erläuterte Wallraf, „aber auch an Korrespondentenbüros im In- und Ausland, an Start-up-Projekte, Presseagenturen oder eine Station in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.“ Diese tarifvertragliche Verlängerungsoption unterliegt einer Sonderkündigungsmöglichkeit mit einer Frist von sechs Monaten, frühestens zum 31. Dezember 2019.

Darüber hinaus wird dem Tarifvertrag für Volontäre ein Musterausbildungsplan zur Orientierung für die Verlage beigefügt. Tarifvertrag wie Musterausbildungsplan treten rückwirkend zum 1. November 2016 in Kraft und sind mit einer Frist von sechs Monaten kündbar, erstmals zum 31. Dezember 2020, danach jeweils zum Jahresende.

Ort: Berlin

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