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04. März 1999 | Pressemitteilungen

Verleger: Bundestags-Entscheidung zu 630-Mark-Jobs gefährdet Wettbewerbsfähigkeit der Zeitungen

Bonn, 04. März 1999

Als schweren Schlag gegen die Wettbewerbsfähigkeit der Zeitungen und gegen die Pressevielfalt hat der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) am 4. März 1999 in Bonn die Bundestagsentscheidung über die geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse kritisiert. Selbst für kleine Zeitungshäuser bedeute die künftige Regelung eine jährliche Zusatzbelastung in Millionenhöhe, sagte BDZV-Hauptgeschäftsführer Volker Schulze. Es sei nicht nachvollziehbar, warum sich die rot-grüne Parlamentsmehrheit bei der Schlußabstimmung im Bundestag den Sachargumenten der Zeitungsverleger völlig verschlossen habe. In den Gesprächen mit Vertretern aller Fraktionen habe der BDZV immer wieder deutlich gemacht, daß es bei den geringfügigen Beschäftigungen in den Zeitungsverlagen keinen Mißbrauch gebe. Jedem Abgeordneten sei doch bewußt, daß die Abonnementszeitung täglich früh morgens innerhalb von zwei Stunden zugestellt sein müsse, wenn sie den Leser druckfrisch und aktuell erreichen wolle. "Die Zeitungszustellung ist eine typische Teilzeitarbeit," so Schulze. Die Zeitungsverleger hoffen jetzt darauf, daß die Ministerpräsidenten "mit Sachverstand und Pragmatismus" die Gesetztesnovelle prüfen und in der Sitzung des Bundesrates am 19. März dem Gesetz nicht zustimmen.

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