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22. März 2017 | Pressemitteilungen

EU-Finanzministerrat: Reduzierte Mehrwertsteuer auch für online-Presse

Die Verbände der Zeitungs- und Zeitschriftenverleger, BDZV und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), begrüßen die aktuellen Aussagen des europäischen Finanzministerrates zur einheitlichen Geltung der ermäßigten Mehrwertsteuer auch für digitale Zeitschriften- und Zeitungsangebote. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hatte nach dem gestrigen Treffen mit seinen EU-Kollegen über einen erzielten Konsens berichtet, wonach gedruckte und elektronische Publikationen bei der Mehrwertsteuer gleichbehandelt werden sollten. Künftig würden dann in Deutschland für die digitalen Angebote der freien Presse nur noch sieben statt wie bisher 19 Prozent erhoben.

„Der Finanzministerrat ist auf dem richtigen Weg, die unsystematische steuerliche Benachteiligung der digitalen Angebote zu beenden. Die Verlagshäuser antworten auf die Transformation der Medienwelt mit immer mehr digitalen journalistischen Angeboten, was die steuerliche Schlechterstellung auf diesem Zukunftsfeld schon seit langem vollkommen widersinnig macht“, so Sprecher der Verlegerverbände.

Nun müsse die EU diesen Vorschlag auch möglichst bald beschließen und die überfällige Regulierung ersetzen, so die Sprecher. „Wir appellieren an den Rat, den Erklärungen Taten folgen zu lassen und die Gleichbehandlung herzustellen“.

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