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29. März 2007 | Pressemitteilungen

Druckarbeitgeber legen in erster Runde Angebot vor Laufzeit zwei Jahre – Gesamtvolumen fünf Prozent

Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) hat am 28. März 2007 bereits in der ersten Verhandlungsrunde für den Lohntarifvertrag in der Druckindustrie ein Angebot vorgelegt. Im Gesamtvolumen beträgt es fünf Prozent für eine Laufzeit von zwei Jahren. Es beinhaltet eine Erfolgskomponente, die der unterschiedlichen wirtschaftlichen Lage der Betriebe gerecht werden soll. Die Arbeitgeber hatten bereits im Vorfeld mehrfach darauf hingewiesen, dass die Forderung von ver.di nach 6,5 Prozent mehr Lohn für die Druckindustrie vollkommen unrealistisch sei und von einer bewussten Ignoranz der Gewerkschaft gegenüber den wirtschaftlichen Zwängen der Unternehmen zeuge. Dr. Wolfgang Pütz, Verhandlungsführer der Arbeitgeber: „Lohnerhöhungen müssen für alle Betriebe bezahlbar bleiben, wenn der Flächentarif nicht zerstört werden soll. Wir sind uns sicher, dass wir heute ein sehr faires und wirtschaftlich vertretbares Angebot unterbreitet haben. Die Arbeitgeber sind damit an die Grenzen des machbaren gegangen.“

Angebot für den Abschluss eines neuen Lohnabkommens für die Druckindustrie:

1. Mit Wirkung zum 1. April 2007 wird der tarifliche Wochenlohn um 1,8 Prozent und zum 1. April 2008 um weitere 2 Prozent erhöht.

2. Bei guter Ertragslage des Unternehmens erhalten die gewerblichen Arbeitnehmer spätestens mit der Lohnabrechnung für Oktober 2007 bzw. Oktober 2008 eine Einmalzahlung in Höhe von jeweils 180 Euro. Andernfalls kann die Einmalzahlung ganz oder teilweise entfallen.

3. Das Lohnabkommen kann mit monatlicher Frist gekündigt werden, erstmals zum 31. März 2009

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