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29. April 2005 | Pressemitteilungen

BDZV: Redaktionelle Inhalte und Werbung klar voneinander trennen

Berlin, 29. April 2005

Die klare Trennung zwischen redaktionellen Inhalten und Werbebotschaften in den Medien darf nach Auffassung des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) nicht angetastet werden. Tendenzen, wie sie vor allem die privaten Fernsehsender zeigten, dieses Trennungsgebot zu lockern, würden von den Zeitungsverlegern „mit aller Entschiedenheit“ abgelehnt. Das erklärte am 29. April 2005 in Hildesheim BDZV-Präsident Helmut Heinen anlässlich der Feier zum 300-jährigen Jubiläum der „Hildesheimer Allgemeinen Zeitung“. Jede Form von Schleichwerbung sei eine Irreführung der Verbraucher. Die Glaubwürdigkeit der Medien insgesamt stehe auf dem Spiel, wenn die Verbraucher Werbung nicht mehr als solche erkennen könnten, warnte der BDZV-Präsident. Letzten Endes werde damit auch „leichtfertig die Neutralität und Unabhängigkeit unserer Berichterstattung aufs Spiel gesetzt“.

 

Die Zeitung habe trotz der gewachsenen Konkurrenz durch andere Medien eine große Zukunft vor sich, machte Heinen weiter deutlich. Hohe Glaubwürdigkeit, große Reichweite und die Qualität der journalistischen Leistung machten sie auch für künftige Generationen unverzichtbar. Durch stetige Verbesserungen des Produkts müssten die Leser jeden Tag aufs neue gewonnen werden. Dabei sei es unerheblich, auf welchem Weg – gedruckt oder elektronisch - die Informationen zu ihren Empfängern gelangten. Heinen wörtlich: „Egal, was jemand sucht, wir - die Zeitungen - können es bereitstellen. Auch noch die nächsten 100, 200 oder 300 Jahre.“

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