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23. Februar 2006 | Pressemitteilungen

BDZV hofft auf weitere Gespräche mit der FIFA

Berlin, 23. Februar 2006

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat am 23. Februar 2006 in Berlin an den Weltfußballverband FIFA appelliert, die Gespräche über die Ausgestaltung der Medienrichtlinien und Akkreditierungsrichtlinien zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 fortzusetzen und weitere Erleichterungen für die Zeitungen und deren Journalisten möglich zu machen. Es sei erfreulich, dass die FIFA von ihrem ursprünglichen Plan abgerückt sei, Fotos für die Online-Angebote der Zeitungen erst zwei Stunden nach Spielende zur Veröffentlichung freizugeben; doch auch eine Veröffentlichung direkt nach dem Schlusspfiff reiche für eine professionelle Online-Berichterstattung nicht aus, sagte ein Sprecher des BDZV am Rande einer Informationsveranstaltung, an der führende Vertreter der FIFA sowie mehr als 100 Vertreter aus Zeitungsverlagen - Chefredakteure, Leiter von Sportredaktionen, Anzeigen-, Marketing- und Vertriebsleiter - teilnahmen. Auch die von der FIFA geforderte Beschränkung auf eine bestimmte Anzahl von Fotos könne nicht das letzte Wort sein.

Der BDZV hob hervor, dass die Online-Angebote eine direkte Verlängerung beziehungsweise Ergänzung der gedruckten Zeitung seien. „Unsere Journalisten müssen online ebenso frei und umfassend in Text und Bild berichten können wie in der gedruckten Zeitung“, so der BDZV. Der Verband hofft, dass die Gespräche mit der FIFA möglichst rasch fortgesetzt werden können.

Während der BDZV und die Vertreter der FIFA am 23. Februar 2006 in Berlin noch über die modifizierten Medien-Richtlinien für die Presse diskutierten, hat sich auch der Weltverband der Zeitungen (WAN) in Paris zu Wort gemeldet und den "Eingriff in die redaktionelle Freiheit und Unabhängigkeit" der Presse durch die FIFA beklagt. Dies stelle eine "Verletzung des Rechts auf den ungehinderten Zugang zu Informationen" dar. Die vollständige Pressemitteilung lesen Sie hier.

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