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04. November 2016 | Pressemitteilungen

BDZV: Google hat keine neuen Argumente

4. November 2016

Themen: Google, Europa

EU.jpg Der BDZV kann der jüngsten Stellungnahme von Google, die der US-amerikanische Suchmaschinenbetreiber am 3. November bei der EU-Kommission eingereicht hat,  keine neuen Argumente entnehmen: „Dass Google trotz Amazon im Bereich der Suche eine marktbeherrschende Stellung hat, steht außer Frage. Ebenso ist belegt, dass Googles Begünstigung des eigenen Produktvergleichsdienstes den Wettbewerb auf diesem separaten Markt verzerrt“, erklärte der Verband. Im Ergebnis sehen wir Googles Stellungnahme als weiteren Versuch, das Verfahren in die Länge zu ziehen.“

Der Internetkonzern bestreitet auch die neuen Vorwürfe, die die EU-Kommission gegen ihn erhoben hat, und erklärt, diese beruhten im Wesentlichen auf einer falschen Beurteilung der Fakten. Die Wettbewerbsbehörde hatte im Juli 2016 das seit 2010 laufende Verfahren auf zwei Teilfeldern verschärft und neue Aspekte kritisiert. Zum einen geht es um Googles Praktiken in der Suchmaschinenwerbung. Wer eine Internetseite betreibt und dort von dem Google-Vermarktungsangebot Adsense passende Anzeigen platzieren lässt, musste Google in der Vergangenheit Exklusivität einräumen. Nach Ansicht der Kommission hat der Konzern damit seine Marktmacht missbraucht.

Ein weiterer Vorwurf der Kommission bezieht sich auf das Preisvergleichsportal Google Shopping. Hier argumentiert die Behörde, dass Google auf seinem Portal gezielt Treffer aus dem eigenen Preisvergleich präsentiere und auch hier seine Marktmacht missbrauche. Google hingegen sieht keine Marktmacht und wirft der Kommission vor, sie definiere den relevanten Markt falsch. Nach Ansicht des Unternehmens agieren Preisvergleichsdienste auf demselben Markt wie Dienste von Händlerplattformen wie Amazon oder Ebay. Mehr dazu im Google Blog.

Ort: Berlin

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