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14. Juni 2018 | Pressemitteilungen

BDZV begrüßt Einigung auf neuen Telemedienauftrag

Döpfner: „Es gibt heute nur Gewinner“ – Lehari jr. lobt gegenseitiges Verständnis und neue Basis für Vertrauen

Themen: Medienpolitik, Rundfunk

urban20180614-01-008.jpg„Die jahrelange Debatte hat sich gelohnt. Mit der Einigung ist eine gute Voraussetzung geschaffen worden, um das duale Mediensystem in Deutschland zu stabilisieren. Es gibt heute nur Gewinner“, sagte Dr. Mathias Döpfner, Präsident des BDZV, bei der gemeinsamen Pressekonferenz der Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt sowie der Intendanten der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten und des BDZV in Berlin.

Die Ministerpräsidenten hätten mit den Beschlüssen für einen neuen Rundfunkstaatsvertrag ihre Bereitschaft zum Ausdruck gebracht, für einen fairen Interessenausgleich zu sorgen. „Die Einigung ist ein wichtiger Faktor, um Journalismus in der digitalen Welt zu refinanzieren und damit die Medienvielfalt zu erhalten“, stellte Döpfner fest.

(Fotos: Marco Urban / www.marco-urban.de)(Fotos: Marco Urban / www.marco-urban.de)BDZV-Vizepräsident Valdo Lehari jr. hob die Bedeutung des Kompromisses für die vielen kleinen und mittleren Zeitungsverlage in Deutschland hervor: „Es ist gerade auch für die kleineren und mittleren Zeitungshäuser wichtig, dass ihre Märkte nicht unnötig durch presseähnliche öffentlich-rechtliche Angebote herausgefordert und sie nicht durch langwierige Gerichtsprozesse belastet werden.“ Lehari jr. lobte die konstruktive und vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre der letzten Monate: „Natürlich bleibt der Wettbewerb und eine Menge an zu lösender Aufgaben, aber die neuen Regelungen und das neu gewachsene Vertrauen werden sicherlich helfen, zukünftig wieder verstärkt das Gemeinsame in Verantwortung für die Gesellschaft zu betonen.“

Die klare Positionierung der Öffentlich-Rechtlichen ermögliche es den Sendern wiederum, sich nun noch entschlossener auf die großen Wettbewerber im Bewegtbild-Markt zu konzentrieren, sagte Döpfner: „Vor allem können wir gemeinsam daran arbeiten, das Verhältnis zu den amerikanischen Technologie-Plattformen so zu gestalten, dass Journalismus eine gute Zukunft hat.“

Ort: Berlin

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