Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

19. April 2018 | Pressemitteilungen

Adblocker: BDZV sieht Finanzierungsmodell für journalistische Inhalte gefährdet

Themen: Werbung

Header_Symbolbild_Gesetz.jpgDer BDZV hat auf die heutige Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH), den Einsatz von Adblockern der Firma Eyeo für zulässig zu erklären, mit Unverständnis reagiert: „Dadurch würde jedes Finanzierungsmodell für journalistische Inhalte im Netz, das auf die Einnahmen von digitaler Werbung setzt, massiv gefährdet“, sagte BDZV-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff heute in Berlin.

Als schwer nachvollziehbar bezeichnete der Verlegerverband die Entscheidung des BGH, dass das kostenpflichtige „Whitelisting“, also die Zulassung geblockter Werbung gegen Geld, durch die Kölner Firma Eyeo weiterhin erlaubt ist. „Damit würden künftig die Vertreiber von Adblockern das Werbegeschäft machen, allerdings ohne eigene Leistungen, die allein von den Medienhäusern erbracht werden“, betonte Wolff.

Auch wenn die Urteilsbegründung des BGH noch nicht vorliege, sei es zu begrüßen, dass der Kläger, die Axel Springer SE, Verfassungsbeschwerde erheben möchte. Dies hatte der Verlag heute mitgeteilt.

zurück