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09. Dezember 2002 | Allgemeines

ZMG: Telefonieanbieter müssen stärker mit Anzeigen werben

Deutsche nutzen vor allem Tageszeitungen zur Information

Tageszeitungen sind nicht nur bei Fragen zu Politik, Wirtschaft und Kultur die wichtigste Informationsquelle, sondern zum Beispiel auch, wenn sich die Deutschen über die Tarife von Telefongesellschaften informieren wollen. 31 Prozent schauen hinein. 15 Prozent nutzen dazu das Internet, jeweils elf Prozent Fernsehen und direkt verteilte Prospekte; neun Prozent nennen Zeitschriften als Quelle, bei den Anzeigenblättern sind es sechs Prozent.

Gleichwohl sind viele Telefonieanbieter „in der jüngsten Zeit für die Verbraucher unsichtbar“, verzichten also auf Werbung, stellte die ZMG in einer Auswertung der Werbetrackingstudie Zeitungsmonitor fest. Dies sei umso bemerkenswerter, als sechs von zehn Deutschen (59 Prozent) erklärt hätten, dass sie nach dem Fall des Ortsnetzmonopols der Telekom am 1. Dezember 2002 den Anbieter gerne wechseln würden. Gleichzeitig fühlten sich die meisten jedoch „so schlecht über die verschiedenen Tarife informiert, dass sie lieber bei der Telekom bleiben“, teilte die ZMG als weiteres Ergebnis des Zeitungsmonitors mit. Die Mehrheit der Befragten (54 Prozent) halte die aktuellen Gebühren für Ortsgespräche für überhöht. Vor allem Vieltelefonierer planten einen Anbieterwechsel: Rund 62 Prozent der Telefonkunden mit einer monatlichen Rechnung über 50 Euro erhofften sich davon finanzielle Entlastung. Ein überdurchschnittliches Wechselpotenzial gebe es darüber hinaus bei mittleren Altersgruppen und Personen mit höherem Einkommen.

 

„Telefongesellschaften können dieses Potenzial durch ihre Werbezurückhaltung verspielen“, heißt es dazu bei der ZMG. Die Unternehmen sollten jetzt die Gelegenheit nutzen, das Vertrauen der Verbraucher zurückzugewinnen. Für die Analyse befragte die ZMG im Oktober 2002 1.450 Personen ab 14 Jahren. Wöchentlich misst die ZMG die Einstellung zu aktuellen Themen und die Wahrnehmung von Werbekampagnen. Kontakt: ZMG, Jochen Schmitz, Telefon 069/973822-46, E-Mail schmitz(at)zmg.de.

 

Internet: www.zeitungsmonitor.de

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