Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

28. April 2004 | Allgemeines

Werbemarkt bei Medien legt im ersten Quartal um sieben Prozent zu

Nielsen Media Research: Trendwende bei Telekommunikation und Finanzen

Der Webemarkt in den klassischen Medien hat im ersten Quartal 2004 um sieben Prozent auf 4,14 Milliarden Euro zugelegt. Allerdings werde sich die „eher technische Reaktion“ aufgrund des entsprechend schwachen Vorjahreszeitraums in dieser Höhe für 2004 nicht fortsetzen, prognostizierte der Geschäftsführer der Nielsen Media Research GmbH, Ludger Vornhusen, am 14. April 2004 in Hamburg.

Laut Nielsen Media haben vom Zuwachs der Bruttowerbeinvestitionen vor allem die Tageszeitungen und das Fernsehen profitiert: Danach stiegen bei den Zeitungen die Werbeeinnahmen um 12,6 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Allerdings erfasst Nielsen nicht die Rubrikanzeigen und die lokalen Geschäftsannoncen, die den Hauptanteil der Werbeeinnahmen der Zeitungen ausmachen. Letztere hatten im Januar und Februar nach Angaben der ZMG in Frankfurt am Main erneut einen Rückgang von insgesamt 1,9 Prozent zu verkraften. Der Aufschwung werde sich länger hinziehen, als von den Verlagen zunächst erwartet, sagte dazu ZMG-Geschäftsführer Markus Ruppe. So spiegelten die Stellenanzeigen mit einem Minus von 10,7 Prozent in den ersten beiden Monaten 2004 unmittelbar die schwache Konjunktur wider. Leichte Zuwächse gab es, so Ruppe, in den Rubrikenmärkten bei Immobilien und Reisen sowie beim lokalen Handel.

 

Die höchsten Werbeumsätze verbuchte laut Nielsen das Fernsehen mit 1,7 Milliarden Euro (+6,8 Prozent). Die Publikumszeitschriften legten um 4,2 Prozent auf 881 Millionen Euro zu. Die Werbung in den Fachzeitschriften stagnierte bei 107 Millionen Euro (+0,3 Prozent). Im Radio wurden Werbespots für rund 220 Millionen Euro geschaltet (+0,5 Prozent). Die Plakatwerbung konnte um 2,6 Prozent auf 121 Millionen Euro zulegen.

 

Das Wachstum in den ersten drei Monaten 2004 wurde laut Nielsen durch einzelne Märkte geprägt. So habe es bei Telekommunikation und Finanzen eine Trendwende gegeben, beide Bereiche investierten wieder mehr in Werbung. Auch die Discounter erhöhten demnach ihre Werbeausgaben weiter. Dagegen habe die Automobilbranche ihre Werbeinvestitionen um 1,8 Prozent auf knapp 410 Millionen Euro zurückgefahren.

zurück