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21. September 2006 | Allgemeines

Wenig Glück mit Fußball WM-Titeln

Jahreskongress Bundesverband Presse-Grosso in Wiesbaden

Die Fußballweltmeisterschaft hat dem Deutschen Presse-Handel nicht das erhoffte Geschäft gebracht. Zwar bescherten Fanartikel wie Sammelbilder, Fahnen und T-Shirts den Kiosken und dem Handel ein Absatzplus. Die Sportmagazine und eigens herausgebrachten Sonderhefte liefen dagegen nicht so gut. Das erklärte der Bundesverband Presse-Grosso anlässlich seiner Jahrestagung am 19. September 2006 in Wiesbaden.

Danach hat der Presse-Großhandel im ersten Halbjahr 2006 durch den zusätzlichen Verkauf von Non-Press-Produkten insgesamt ein Absatz­plus von 3,3 Prozent und ein leichtes Umsatzmi­nus von 0,23 Prozent erzielt. Das Kerngeschäft, der Vertrieb von Zeitungen und Zeitschriften, habe sich im selben Zeitraum weiter deutlich rückläufig entwickelt. Der Presseabsatz ging um rund vier Prozent und der Presseumsatz um etwa drei Prozent zurück.

„Das Presse-Grosso steht für die überall Erhält­lichkeit und Pressevielfalt im Einzelhandel“, er­läuterte Werer Schiessl, erster Vorsitzender der Organisation. Das ausdifferenzierte Verkaufs­stellennetz sichere auch Special-Interest Titeln, Neuerscheinungen und hochpreisigen Magazinen sowie ausländischen Presseerzeugnissen den ungehinderten Zugang zu den Lesern über den Presseeinzelverkauf.“ Gemeinsam mit den Ver­lagspartnern werde die Marketing-Kommission des Grosso-Verbands neue Konzepte zur Stär­kung des Einzelverkaufs, insbesondere über den Pressefachhandel, sowie zur Qualifizierung von Verkaufsstellen mit besonderer Sortimentsbreite entwickeln.

Wenn auch die Zahlen für das vergangene Halbjahr unbefriedigend ausgefallen sind, kann der Verband mit 77 Presse-Grossisten, die rund 121.000 presseführende Verkaufsstellen versor­gen, ein „im internationalen Vergleich einmalig dichtes Angebotsnetz“ vorweisen. Positiv entwi­ckelte sich auch die Anzahl der Verkaufsstellen mit Vollsortiment (über 500 Titel) auf rund 24.000 Verkaufsstellen. Ferner seien in den letzten zwölf Monaten bundesweit mehr als 4.500 Filialen der Discounter Lidl und Penny in die Belieferung mit Zeitungs- und Zeitschriftensortimenten aufge­nommen worden.

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