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24. November 2006 | Digitales

„Welt“ / „Berliner Morgenpost“ eröffnen integrierten Newsroom

Die Zeitungsgruppe „Welt“ / „Berliner Morgen­post“ der Axel Springer AG hat am 17. November 2006 ihren „integrierten Newsroom“ für die Pro­dukte „Die Welt“, „Welt am Sonntag“, „Welt Kom­pakt“, „Berliner Morgenpost“ sowie Welt.de und Morgenpost.de eröffnet. Damit will das Unter­nehmen die Online-Offensive der Zeitungsgruppe forcieren. Der Newsroom soll zum Zentrum der fusionierten Redaktion der Zeitungsgruppe wer­den; hier werden alle Inhalte gebündelt und ver­schiedene Print- und Online- Medien produziert. Aus dem Newsroom sollen auch Angebote für neue Medienkanäle wie Mobildienste, Videos und Podcasts kommen. Verantwortlich für das Ange­bot sind die drei Chefredakteure der Gruppe: Christoph Keese (Sprecher der Chefredakteurs­runde; „Welt am Sonntag“/ Welt.de), Thomas Schmid („Welt“, „Welt Kompakt“) sowie Carsten Erdmann („Berliner Morgenpost“, Morgen­post.de). Die Zeitungsgruppe will sich mit dieser neuen Produktionsstruktur auf das veränderte Mediennutzungsverhalten einstellen „und kann neuere und jüngere Zielgruppen mit einem hohen Informationsbedürfnis noch schneller erreichen“, heißt es dazu in der Pressemitteilung der Axel Springer AG. Qualitätsjournalismus sei nicht mehr nur ans Papier gebunden, erläutert Chris­toph Keese. „Wir wollen die Nachrichten, die wir recherchieren, und die Geschichten, die wir er­zählen, einem breiten Publikum auf jedem tech­nisch möglichen Weg liefern.“ Erstmalig sei na­hezu eine Echtzeitinformationsstrategie für die Titel des Hauses möglich, ergänzt Peter Würten­berger, Verlagsgeschäftsführer der Zeitungs­gruppe. Die Beiträge werden mit Hilfe einer Con­tent-Datenbank online, gedruckt, mobil oder via IPTV Lesern und Nutzern zur Verfügung gestellt. Dabei gelte die Devise „Online-First“. Der News­room beginnt seine Arbeit morgens um sechs Uhr für Welt.de und beendet sie kurz nach Mitternacht gegen 0.30 Uhr, wenn die letzte Ausgabe von „Welt Kompakt“ belichtet wird.

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