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14. Dezember 2005 | Ausland

WAN verurteilt Mord an libanesischem Verleger

Der Weltverband der Zeitungen (WAN) hat sich empört über den Bombenanschlag geäußert, bei dem der libanesische Verleger Gebran Tueni – im WAN-Vorstand zuständig für den Mittleren Osten – ums Leben gekommen ist. „Wir verurteilen den Mord an Tueni, der ein außergewöhnlicher, muti­ger und entschlossener Verleger und Journalist war, auf das Schärfste, erklärte der WAN. Die Verleger forderten die libanesische Regierung auf, mit aller Kraft dafür zu sorgen, dass die Mör­der rasch vor Gericht gestellt werden. Tueni war seit zehn Jahren Mitglied des WAN-Vorstands. Mitte der 90er Jahre hatte er den Verlegerpreis „Award for Publishing Achievement“ erhalten, mit dem der Weltverband seinen Mut und seine Be­harrlichkeit bei der Veröffentlichung seiner Zei­tung „An-Nahar“ während des libanesischen Bür­gerkriegs würdigte. Darüber hinaus war Tueni über Jahre hinweg führendes Mitglied des WAN-Ausschusses für Pressefreiheit. Dazu hieß es beim Weltverband: „Die Weltpresse hat einen ihrer größten Verteidiger der Presse- und der Meinungsfreiheit verloren. Tuenis Tod ist ein schwerer Verlust nicht nur für seine Familie, seine Freunde und seine Kollegen, sondern auch für die Pressefreiheit und die Hoffnung im Mittleren Osten.“

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