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05. Juli 2002 | Ausland

WAN: Jemen soll Journalisten freilassen

Der Weltverband der Zeitungen (WAN) und das Weltforum der Chefredakteure (WEF) haben an die Regierung des Jemen appelliert, zwei im vergangenen Monat verhaftete Journalisten freizulassen. In einem Schreiben an Innenminister Rashad al-Alimi verurteilten WAN und WEF die Verhaftung von Ibrahim Hussen und Abdulrahmin Mohsen als „klare Verletzung ihres Rechts auf Meinungsfreiheit, das durch zahlreiche internationale Übereinkommen garantiert wird“. Ferner forderten die beiden Organisationen, dass Hussen und Mohsen sofort und ohne Auflagen freigelassen würden und dass sichergestellt werden müsse, dass der Jemen künftig die internationalen Standards der Meinungsfreiheit respektiert. Ibrahim Hussen, der unter anderem für die Tageszeitung „Al-Thawri“ arbeitet, hatte mehrere Artikel veröffentlicht, in denen er einen Menschenrechtsreport der Regierung kritisierte und die Machthaber der Korruption bezichtigte. Abdulrahmin Mohsen wurde, wie auch Hussen, wegen „religiöser Spaltung“ und „Verletzung der nationalen Einheit“ zu einer fünfmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt. Kontakt: WAN, Larry Kilman, Telefon 00331/47428500, E-Mail lkilman(at)wan.asso.fr.

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