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16. März 2006 | Namen und Nachrichten

Wächterpreis der Tagespresse vergeben

Frank Thonicke von der „Hes­sischen/Nieder­sächsischen Allgemeinen“ in Kassel ist mit dem Wächterpreis der Tagespresse aus­gezeichnet worden. Der Journalist erhält die mit 12.000 Euro dotierte Auszeichnung für seine Be­richterstattung über die Praxis des damaligen Sportchefs einer öffentlich-rechtlichen Rundfunk­anstalt, der unter Einschaltung der Agentur seiner Ehefrau Sende­zeit für bestimmte Sportereignisse nur gegen Entgelt einräumte. In der Folge dieser Vorgänge seien vergleichbare Fälle auch in ande­ren öffent­lich-rechtlichen Anstalten bekannt ge­worden, würdigte die Jury. Es habe sich eine breite Dis­kussion über die Käuflichkeit journalisti­scher Ar­beit in öffentlich-rechtlichen Rundfunkan­stalten ergeben. Den zweiten Preis und 8.000 Euro erhält Michael Ohnewald von der „Stuttgar­ter Zeitung“. Er hatte aufgedeckt, dass zahlreiche türkische Gastarbeiter unberechtigt Arbeitslosen­hilfe emp­fingen, obwohl sie in der Türkei über Vermögen verfügen. Ohnewald ist 2003 bereits mit dem Journalistenpreis der deutschen Zeitun­gen – Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet wor­den. Der dritte Preis und 6.000 Euro gehen an Jörg Klotzek und Martin Riedlaicher von der „Passauer Neuen Presse“ für ihre Berichterstat­tung über einen Fraktionsvorsitzenden im Land­kreis Passau. Der Inhaber mehrerer politischer Ämter hatte sich daraus weit über die Aufwands­entschädigung hinausgehende Einnahmen ver­schafft. Die offi­zielle Preisverleihung findet am 3. Mai 2006 in Frankfurt am Main statt. Mit dem Wächterpreis der Tagespresse werden Journa­listen für die Aufdeckung von Missständen aus­gezeichnet. Er wird seit 1969 von der „Stiftung Freiheit der Presse“ in Bad Vilbel bei Frankfurt am Main ver­liehen.

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