Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

22. November 2016 | Veranstaltungen

Verlagslogistik 2020: „So schnell und bequem wie möglich“

22. November 2016

Themen: Veranstaltungen, ZV Akademie

„Konsumenten sind es im Zeitalter der Digitalisierung immer weniger gewohnt, zu warten; Informationen sind auf Klick verfügbar und gleiche Ansprüche werden auch an den Onlinehandel gestellt: Wer Online etwas kauft, der will, dass auch die Lieferung so schnell und bequem wie möglich abläuft.“ Das hatte Nils Fischer, Mitgründer und Geschäftsführer der Technologie- und Serviceplattform Liefery, Frankfurt, im Vorfeld der Konferenz „Verlagslogistik 2020“ von Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und ZV Akademie gesagt, zu der am 22. November in Berlin mehr als 120 Verlagsentscheider kamen.

Verlagslogistik.JPGVor allem bei der Lieferzeit bestehe Handlungsbedarf: Wenn der Logistiker die Lieferung nicht rechtzeitig erledige, falle das negativ auf den Absender zurück, nicht auf den Logistikdienstleister. Neue Modelle wie die taggleiche Lieferung und die Zustellung im Wunschzeitfenster setzten sich gegenüber dem Standardversand schon heute auf der letzten Meile durch, machte Fischer deutlich.

E-Commerce ist bei Zeitungsverlagen der vorherrschende Trend außerhalb des Kerngeschäfts. Das ist ein Ergebnis der Trendstudie 2016 von BDZV und der Unternehmensberatung Schickler. Im Zentrum der Logistikkonferenz standen die Fragen, wie Zeitungsverlage vom Wachstumsmarkt Logistik profitieren können, wie vorhandene Strukturen noch effektiver genutzt und Synergien erzielt werden können und wie eine Hybridzustellung organisiert werden kann. Dazu kam die strategische Frage, welche Bedeutung der Geschäftsbereich Verlagslogistik bis 2020 im Portfolio der Verlage haben wird.

Auch die Herausforderung, Zusteller zu finden und an Verlagshäuser zu binden, stand auf der Agenda. „Ich bin überzeugt, dass wir ohne ein systematisches Bewerbermanagement, welches die Planung, Akquise, Schulung und Betreuung des Zustellpersonals umfasst, den zukünftigen Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften nicht decken können“, sagte dazu Jürgen Baldewein, Geschäftsführer Süddeutsche Zeitung Logistik GmbH, München.

Als Experten auf der Bühne: Jürgen Baldewein, Geschäftsführer Süddeutsche Zeitung Logistik GmbH, München; Andreas Erzkamp, Leiter Konzernlogistik, Mediengruppe Madsack, Leipzig; Leonard Immisch, Head of Business Development, Liefery, Frankfurt; Markus Lemke, Spezialist für Transportoptimierung im Kompetenzteam Optimierung, Madsack Konzernlogistik, Leipzig; Andreas Müller, Geschäftsführer, Zeitungsverlage Aachen; Hans-Peter Petto, Geschäftsführer, Mainversand, Frankfurt; Peter Steib, Mitglied der Geschäftsleitung, Logistic-Mail-Factory, Augsburg; Dirk Thärichen, Vorstandssprecher, Konsumgenossenschaft Leipzig eG;  Walter Trezek, Geschäftsführender Gesellschafter, Document Exchange Network, Wien; Michael Ulbrich, Geschäftsführer, PostModern, Dresden; Mirco Wieck, Geschäftsführer, Logistic-Mail-Factory, Augsburg.

Downloads:

DSC_0097.jpg
DSC_0127.jpg
DSC_0111.jpg
DSC_0134.jpg
DSC_0198.jpg

zurück