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21. März 2019 | Namen und Nachrichten

VBZV: Scherer fordert Sicherung der Zeitungszustellung

csm_vbzv_9fb8c83d7f.jpgBei der Jahrestagung des Verbands Bayerischer Zeitungsverleger (VBZV)  betonte der Vorsitzende Andreas Scherer („Augsburger Allgemeine“) die Notwendigkeit einer Infrastrukturförderung für die Zeitungen. Anlässlich des Bayerischen Verlegerabends in Berlin, bei dem Ministerpräsident Dr. Markus Söder die Festrede hielt, wies Scherer vor über 100 geladenen Gästen in der Bayerischen Vertretung auf die dramatisch zunehmende Kostenlast der Branche im Bereich der Zeitungszustellung hin. Bei sinkenden Printauflagen werde die Zustellung pro Exemplar immer teurer. Zugleich seien die Kosten durch die Ausgestaltung des Mindestlohns für die Branche extrem gestiegen. Hinzu kämen die geradezu grotesken Bürokratiekosten, vor allem durch die ausufernden Dokumentationspflichten für die rund 20.000 Zusteller in Bayern. Das gefährde die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen Informationen. Gerade die gedruckte Zeitung sei gesellschaftlich höchst relevant und für unsere Demokratie unverzichtbar. „Eine Zeitung“, so Scherer, „leistet für unsere Gesellschaft nicht weniger als eine Straße oder ein Glasfaserkabel.“ Die Politik müsse daher über eine Infrastrukturförderung nachdenken, wie es sie für die gesellschaftlich relevanten öffentlichen Verkehrsnetze oder den Breitbandausbau längst gebe. Eine solche Infrastrukturförderung könne wesentlich dazu beitragen, die Zukunft der Zeitung sicherzustellen. In anderen EU-Staaten habe man mit einer solchen Förderung bereits gute Erfahrungen gemacht.

Bei den turnusmäßigen Wahlen im VBZV wurden die Verbandsvorsitzenden Andreas Scherer und Dr. Laurent Fischer aus Bayreuth für weitere zwei Jahre in ihrem Amt bestätigt. Auch die bisherigen Vorstandsmitglieder Prof. Dr. Martin Balle („Straubinger Tagblatt“ / „Landshuter Zeitung“ / „Abendzeitung München“), Oliver Döser („Oberbayerisches Volksblatt“, Rosenheim), Ulrich Eymann („Main-Echo“, Aschaffenburg), Stefan Hilscher („Süddeutsche Zeitung“, München), Guido Mehl („Fränkische Landeszeitung“, Ansbach), Daniel Schöningh („Münchner Merkur“ / „tz“), Walter Schweinsberg (Mediengruppe Oberfranken, Bamberg) und Viola Vogelsang-Reichl („Der Neue Tag“, Weiden) wurden wiedergewählt. Neu in den Vorstand wurde Martin Wunnike („Mittelbayerische Zeitung“, Regensburg) berufen. Rechnungsprüfer bleibt Walter Schweinsberg, weiterer Rechnungsprüfer ist Guido Mehl, der auf den erkrankten Toni Schnell („Nürnberger Nachrichten“) folgt.

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