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15. April 2009 | Namen und Nachrichten

Umfrage zur Bedeutung der Rechtschreibung in Behörden

Rechtschreibung und Zeichensetzung sind für Zeitungen – gedruckt, online oder mobil – ein wichtiges Thema. Vor diesem Hintergrund er­scheint eine Umfrage interessant, die der Duden Verlag im Dezember 2008 und Januar 2009 unter 581 Mitarbeitern aus dem öffentlichen Bereich durchgeführt hat: Dabei ging es um die Frage, wie wichtig „eine korrekte Rechtschreibung in Behörden und öffentlichen Einrichtungen“ ist. Laut Duden Verlag waren nur gut zwei Drittel der Teilnehmer der Ansicht, dass eine fehlerfreie Orthografie in Gesetzestexten „wichtig“ oder „sehr wichtig“ ist (71,9 Prozent). Ähnlich bewertet wurde die Frage nach einer einwandfreien Rechtschreibung in selbstverfassten Texten (64,5 Prozent), in Dokumenten, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden (66,4 Prozent), und in Texten, in denen öffentliche Stellen mit Bürgern kommunizieren (63,9 Prozent). Immerhin 23,4 Prozent aller Befragten hielten es für „unwichtig“, ob die Rechtschreibung in den Dokumenten, in denen sie selbst mit dem Bürger kommunizieren, fehlerfrei ist. Noch mehr Toleranz gab es bei der internen Kommunikation: Nur 31,9 Prozent be­zeich­neten eine durchweg richtige Schreibweise als „sehr wichtig“, weitere 27,8 Prozent als „wich­tig“. Gleichzeitig gaben jedoch 96,7 Prozent der öf­fentlichen Bediensteten an, dass sie selbst sehr wohl eine korrekte Rechtschreibung in der tägli­chen Arbeit sicherstellen, etwa durch Nachschla­gen in herkömmlichen Wörterbüchern (79,5 Pro­zent), durch Einsatz eines eigenen Lektorats (22,7 Prozent) oder durch den Einsatz von Onli­newörterbüchern (63,2 Prozent) und Rechtschreibhilfen herkömmlicher Office-Anwen­dungen (84 Prozent).

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